Bachelorarbeit Co-Elternschaft

Ihr Lieben,

Heute hat sich ein junger Mann an mich gewandt. David sucht Co-Eltern oder Leute, die es werden wollen, die ihm ein Interview geben. Die Daten wird er in seiner Bachelorarbeit auswerten. Ich mache da gerne mit, habt ihr auch Lust? Worum es genau geht, erzählt er euch selber:

Hallo liebe Mitmenschen,

mein Name ist David Gänesch und ich studiere an der Universität Augsburg Sozialwissenschaften im Bachelor.

Dieses Semester steht für mich meine Bachelorarbeit an. Ich habe im Verlauf meines Studiums an einigen Kursen über Familien-, sowie Beziehungssoziologie . Nun kann ich sagen, dass mich die Hintergründe und Gedankenwelten in diesen sozialen Konstrukten sehr interessieren. Nach langem Suchen, habe ich mich für das Thema “Co-Parenting” entschieden. Ein Thema, das mir persönlich noch völlig fremd ist, aber mich gleichzeitig auch unglaublich begeistert. Ich finde es einfach schön, dass für viele Menschen der tiefe Wunsch vom Elternsein, durch das “Co-Parenting” wahr werden kann. Die Gründe für die Entscheidung für dieses Familienmodell sind dabei sicher sehr verschieden.

Im Laufe meiner Recherche ist mir jedoch leider aufgefallen, dass in der Gesellschaft eine geteilte Meinung über dieses Thema herrscht. Durch das Schreiben meiner Abschlussarbeit, werde ich somit nicht nur mein Studium beenden, sondern möglicherweise auch ein kleines Stückchen mehr Akzeptanz schaffen können.

Ich möchte gerne eine empirische Arbeit schreiben, da das Thema, meiner Ansicht nach, nicht aus Büchern beschrieben werden sollte, sondern nur von Betroffenen selbst authentisch wiedergegeben werden kann.

Daher ist meine Frage und Bitte an euch: Egal ob noch in der Findungsphase, aktiver Co-Parent oder sogar ein Außenstehender, ich würde gerne mit dir sprechen, mit dir über deine Erfahrungen reden und dich von deinen Wünschen erzählen hören.

Ich verstehe natürlich auch, dass es nicht für jeden einfach sein wird, darüber offen zu sprechen, jedoch können wir zusammen einen Schritt in die richtige Richtung machen.

Ich bin voller Begeisterung, mehr über das Thema zu erfahren. Also wenn sich jemand angesprochen fühlt oder jemanden kennt, der Interesse hat, ich würde mich unglaublich freuen von euch zu hören.

Meine E-Mail Adresse lautet:

david.gaenesch@student.uni-augsburg.de

Dauer des anonymen Interviews: ca. 30 – 60 min

Mit lieben Grüßen, David Gänesch

PS: Stellt mir gerne Fragen bei Unklarheiten

Verfasst von

35, alleinstehend, mit Kinderwunsch. Da diese Kombination so ziemlich jeden Mann verschreckt, habe ich mich entschlossen, alleine ein Kind zu bekommen. Über diese Reise werde ich schreiben.

2 Kommentare zu „Bachelorarbeit Co-Elternschaft

  1. Liebe Jennifer,

    erstmal frohe Weihnachten und vielen Dank für diesen Blog!

    Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation und plane mit einem sehr guten Freund ein Kind zu bekommen.

    Wir haben uns heute über die finanziellen Aspekte unterhalten und da würden mich einfach Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema interessieren. Speziell, da Frau ja nach wie vor eher finanzielle Einschnitte hinnehmen muss, wenn man sich darauf einigt, dass das Kind primär bei Mama wohnt. Mir geht es auch um einen fairen Ausgleich was Rentenversicherung und Co. betrifft. Wie habt ihr das geregelt, damit es im Nachhinein für alle Beteiligten keine negativen Überraschungen oder ähnliches geben kann…

    Ich freue mich sehr auf einen sachlichen und anregenden Austausch!

    Viele Grüße
    Tanja

    1. Liebe Tanja,
      Entschuldige, dein Kommentar ist leider etwas untergegangen. Generell passt diese Diskussion vielleicht eher unter einen anderen Beitrag, vielleicht hier: https://planningmathilda.com/kinder-kosten-rente-mamasundmoneten/ ? Wir haben uns schon vorher zusammengesetzt. Ich bekomme Unterhalt nach Tabelle, der fließt in meine Privatrente. Das Kindergeld bekomme ich ebenfalls, die Kleine wohnt ja tendenziell mehr bei mir. Große Anschaffungen teilen wir, bei einem Kleinkind fällt ja erstmal nicht viel an. Außerdem haben wir ein Aktiendepot, das wir beide per Sparplan besparen und davon kann unsere Tochter dann ihr Studium finanzieren oder was auch immer. Der Rentenverlust ist immens, wenn man Teilzeit arbeitet, das sollte man ausrechnen lassen.
      Liebe Grüße erstmal
      Jennifer

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