Periodenunterwäsche von Taynie

Periodenunterwäsche von Taynie, Menstruationsunterwäsche, Periodenslips, planningmathilda
bezahlte Kooperation, daher Werbung. Enthält Affiliate-Links*

Ich freue mich sehr, euch heute die Periodenunterwäsche von Taynie vorstellen zu dürfen. Über die Kooperation mit Taynie freue ich mich wirklich, denn es passt gerade sehr zu einem Thema, das mich seit Monaten umtreibt.

So läuft eine Periode normalerweise bei mir ab

Wie ich schon in meinem Artikel über Menstruationstassen kurz beschrieben habe, beschäftige ich mich im Moment viel damit, die Periode so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Früher habe ich an den ersten beiden Tagen ungefähr drei bis vier Tampons pro Tag und an den restlichen 4 Tagen jeweils einen bis zwei benutzt. 10-14 pro Periode. Diesen Müll möchte ich schon länger vermeiden. Mit der Menstruationstasse hatte ich leider von Anfang an Probleme, am ersten und zweiten Tag funktioniert sie gut, danach rutscht mein Muttermund so weit runter, dass die Tasse sich so daran festsaugt, dass es richtig schmerzhaft wird.

Ich habe mehrere Tassen ausprobiert, mit Mitarbeitern der Marken gechattet und es wieder und wieder geübt. Ergebnis war immer: ab dem zweiten Tag abends tut es zu weh. Da ich neulich keine Tampons im Haus hatte, musste ich auf Klopapier ausweichen. Das ist die denkbar unbequemste Variante, funktioniert aber auch. Genau hier kommt für mich die Periodenunterwäsche von Taynie ins Spiel. Außerdem mag ich nachts am liebsten gar nichts benutzen. Im Moment mache ich das so, da ich ab dem zweiten Tag nachts nicht viel blute. Morgens renne ich dann direkt nach dem Aufstehen zum Klo. Auch hier sind die Unterhosen sicher Gold wert.

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Und hier sind sie. Ich habe einen Tanga, den Taynie String*, und eine Unterhose, die Taynie Feeling* bekommen. Nach 3 Tagen waren sie da. Beide fühlen sich weich an und angenehm an. Wie eine ganz normale Unterhose, nur etwas griffiger.

So funktioniert Periodenunterwäsche von Taynie

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Tatsächlich sind sie im Intimbereich lange nicht so dick, wie ich es erwartet habe. Man hat ja doch irgendwie die Binden im Kopf. Von denen habe ich ein Trauma aus der Pubertät, Binden kann man nämlich nach einer gewissen Zeit riechen. Und was gibt es schlimmeres als das? Darauf bin ich bei den Unterhosen am meisten gespannt.

Hier erstmal die Fakten: die Periodenunterwäsche besteht aus vier Schichten, die innere leitet die Flüssigkeit blitzschnell in die mittlere Saugmembran. So bleibt das trockene Gefühl erhalten. Diese fasst je nach Modell bis zu drei Tampons. Das teste ich später. Die dritte Schicht ist eine wasserundurchlässige TPU-Schicht (thermoplastisches Polyurethan), die sowohl Flüssigkeit als auch Geruch sicher einschließt. Alle Details und FAQs findet ihr auf der Website taynie.de. Taynie gibt es seit 2013, die Firma ist somit die erste, die sich in Deutschland mit Periodenunterwäsche befasst hat. Ein schönes Interview mit Monika Müller, der Gründerin von Taynie, gibt es bei StadtLandMama.

Jetzt aber zum Test, auf den seid ihr sicher so gespannt wie ich.

Die Menstruationsslips in der Theorie

Ich habe es erstmal mit Wasser ausprobiert. So offen wir auch über die Periode reden, echte Fotos wollte ich euch dann doch ersparen.

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Der Taynie String* fasst die Menge eines Tampons. Wieviel das auch immer sein mag. Ausgedrückt hat den sicher noch keine, um das mal zu messen. Ich habe also eine halbe Menstruationstasse voll Wasser genommen. Das sind bei dieser Tasse ungefähr 13ml. Obwohl sich ein richtiger See bildet, wird das Wasser sofort aufgesogen und ist nach wenigen Sekunden komplett verschwunden. Das ist schon mal vielversprechend.

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Die Periodenunterwäsche von Taynie in der Praxis

Meine nächste Periode habe ich komplett nur mit den Unterhosen bestritten, um das genau zu testen. Dazu reichen zwei nicht aus, ich denke je nach Blutungsmenge braucht man drei bis fünf. Da ich nur zu Hause war, ging es auch so. Der erste Tag war ziemlich interessant, denn dieses Gefühl, wenn auf einmal etwas läuft, löst doch sofort eine leichte Panik aus. Ich habe seit mehr als 20 Jahren keine Binden mehr benutzt, das laufen lassen ist also neu für mich.

Den ersten Tag habe ich komplett in die Unterhose laufen lassen und die hat das tatsächlich klaglos hingenommen. Erst gegen Abend habe ich bemerkt, dass es so langsam feucht wird. Normalerweise brauche ich drei bis vier Tampons, also ein ziemlich gutes Ergebnis. Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. So müsste man noch nicht mal einen zweiten Slip dabei haben. Oder vielleicht lieber doch. Den dann in einer Tüte oder Box, denn da muss der benutzte Slip den Rest des Tag überstehen.

Was neu und sehr gewöhnungsbedürftig ist: natürlich sind die Schamlippen mit Blut beschmiert, geht ja nicht anders. Da ich eine Hygienedusche statt Klopapier verwende, fand ich persönlich das nicht so schlimm. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich dreimal unter der Dusche gestanden. Vielleicht gewöhnt man sich daran? Eigentlich ist es ja auch nur natürlich. In dem Zuge ist mir dann klar geworden, wie wenig frau sich mit der Periode auseinander setzt. Ja, ich kenne den Zyklus super gut, aber mein Periodenblut habe ich in dem Umfang noch nie gesehen.

Allerdings entwickelt sich doch dieser typische Blutgeruch, allerdings nur, wenn frau das Höschen auf der Toilette runterzieht. Unangenehm war mir das schon sehr, aber kein dealbreaker. Angezogen unter der Hose riecht man allerdings gar nichts. Trotzdem habe ich am zweiten Tag eine andere Taktik ausprobiert. Immer, wenn ich gemerkt habe, da läuft etwas, bin ich zum Klo und habe es dort laufen lassen. So blieb der Slip fast sauber. Das geht aber nur, wenn man zu Hause ist oder zumindest eine Toilette immer erreichbar.

Die Handhabung ist denkbar einfach, das Blut wird mit kaltem Wasser ausgewaschen bis das Wasser klar ist. Danach bei 30-40 Grad in die Waschmaschine-fertig.

Die leichteren Tage habe ich nur den String benutzt, der fasst zwar weniger, aber auch das zuverlässig. Auch hier bin ich immer zur Toilette, wenn ich gemerkt habe, dass etwas kommt. Das scheint für mich die beste Taktik zu sein. So musste die Menstruationsunterwäsche nur kleine Mengen abfangen und geruchlich gab es nichts mehr zu beanstanden.

Fazit

Vorteile

  • müllfrei
  • chemiefrei
  • nachhaltig, da waschbar und wiederverwendbar
  • kein Gefummel mit Tampon oder Tasse
  • es wird nichts in die Scheide eingeführt
  • natürlicher Herangang an die eigene Periode

Nachteile

  • Geruch (allerdings nicht durch den Slip)
  • erstmal teuerer, da man 3-5 Unterhosen braucht, die um die 30€ pro Stück kosten.
  • ungewohnt viel Kontakt mit der eigenen Blutung

Alles in allem bin ich mit der Periodenunterwäsche von Taynie sehr zufrieden. Das überrascht mich, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals wieder ein ausserhalb des Körpers liegendes Monatshygieneprodukt benutzten werde. An den ersten beiden starken Tagen werde ich weiterhin die Menstruationstasse verwenden und den Slip als Backup dazu. Danach reicht mir wirklich die Unterhose aus. Die Taktik, die Toilette zu bemühen, wenn es läuft, werde ich auch beibehalten, soweit das machbar ist. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Wenn man sich gedanklich etwas umstellt, ist die Menstruationsunterwäsche sicher ein sehr guter Weg, die Periode müllfrei zu gestalten.

Besonders gespannt bin ich auf die neue Bambus Kollektion, die mit Bambus statt Baumwolle hergestellt wird, der sogar noch antibakteriell wirken soll.

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