#Wubttika 2018

Enthält ganz sicher ziemlich viel Werbung, unbeauftragt, stand halt überall rum und eine tolle Goodiebag gab es auch. Verlinken werde ich auch so ziemlich jeden, wie man das halt so macht als guter Besucher. Außerdem habe ich einige meiner Blogger Idole kennengelernt und bin da mächtig stolz drauf. Da müsst ihr also durch. Dafür gibt es schöne Bilder.

Für uns war es ein sehr aufregendes Konferenzwochenende, lange erwartet, aber erstmal noch viel mehr herbeigesehnt: die Perlen!! So wie bei uns war es auch bei unseren Minis Liebe auf den ersten Blick und entsprechend aufgeregt waren alle ob des Wiedersehens. Wir waren ja schonmal dort zu Besuch und es war damals schon toll und dieses Mal eigentlich noch toller. Sieht man auch, oder?

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Da ich die #wubttika2017 aufgrund eines Bloggerkonferenzunwilligen Babys leider verpasst habe, bin ich dieses Jahr umso froher, dass ich es geschafft habe. Zumal es wohl leider die letzte Veranstaltung dieser Art ist. Aber dazu später mehr.

Erstmal herrschte großes Chaos, bis wir zwei müde und motzige Kleinkinder, 125.894 Sachen und uns in die Schokoladen-und Denkfabrik bugsiert hatten.

Dort hatten die drei Veranstalterinnen Janina von Perlenmama.de, Susanne von nullpunktzwo.de und Miriam, hier auf Twitter, alles wunderhübsch aufgerüscht und liebevoll dekoriert. Mein bester Freund des Tages, der Kaffeemann von Kivamo kam zum Glück recht schnell, so konnte der Spaß losgehen, zumal es tolle nachhaltige Becher von pandoo gab, da stand 17 Kaffees nichts im Weg. Ein wirklich schöne Idee, so gab es keinen 2goBecher Müll.

Und da sind sie, die Organisationsheldinnen:

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Morgens gab es zwei Workshops, die ich tatsächlich beide zu 75% anhören konnte, da meine Biene einfach losstiefelte und in der Kinderbetreuung verschwand. Da war ich baff. Sie kam immer mal wieder vorbei, um mir neue Schätze zu zeigen, die Damen hatten aber auch wirklich viel Spielzeug dabei. Aber so hatte ich richtig Zeit und Muße, dem Vortrag von Halima von Mamamia über Vereinbarkeit zu folgen. Der war für mich besonders spannend, da sie wie ich in einem Großkonzern arbeitet. Allerdings ergeben sich da ganz andere Problematiken als bei mir. Hacken und Stechen zwischen Müttern und Nicht-Müttern gibt es bei uns kaum, wir arbeiten aber auch auf jedem Flug in einem anderen Team zusammen. Bei uns freuen sich meistens alle, wenn die Teilzeit-Muttis total motiviert einrauschen, um für ein paar Tage mal was anderes zu machen, als Kind und Haushalt. Und wenn es mal doch anders ist, dann sieht man sich sowieso eher selten nochmal wieder. Je mehr ich von anderen an Anfeindungen und Problemen so mitbekomme, desto besser finde ich diese Regelung bei uns.

Passend dazu ging es im zweiten Workshop um New Work, Miriam von Märchenkönigin stellte dieses Thema gelungen vor. Es ging um die Geschichte der Arbeit und wie sich sowohl das Arbeitsleben als auch die Einstellung zu Jobs und die Hierarchie in Unternehmen verändern werden. Arbeit 4.0 eben. Ich war allerdings so ziemlich an meinem Zuhörlimit angekommen, da ich gleichzeitig noch malen, Aufkleber kleben, Mittagessen anbieten und in den Schlaf stillen musste.

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Dass das kaum funktionieren kann, dass Multitasking eine Illusion ist und viele Tipps, wie man den Fokus richtig setzt, das war das Thema von Kerstin von chaoshoch2 und Juli von doppelkinder, beides tolle starke Frauen, die ich sehr bewundere. Zusammen haben sie neben ihren tollen Blogs noch das Podcast-Projekt #KommaKaffee, reinhören lohnt sich, ich lache mich da gerne mal schlapp. Das da unten sind die beiden:

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Am Nachmittag wurde es tatsächlich ziemlich wild, die Kinder drehten frei, es war laut und bunt und es wurde genetzwerkt, was man halt so macht als guter Blogger. Viel habe ich nicht geschafft, meine Eule hing dann doch an mir dran und jaulte. Besonders gefreut habe ich mich neben den Kommakaffee- Mädels über das Treffen mit Sonja von mama-notes.de, über Andrea von Inkanina und darüber, dass ich den Padawan von Frau Skywalker endlich mal persönlich kennenlernen durfte. Und über alle, die ich jetzt vergessen habe. Da ich aber eher an der Seifenblasenmashine zu finden war als drinnen, habe ich dann doch so viel nicht mitbekommen und so viele nur von der Ferne bewundert. Naja, aber da geht mir meine Maus einfach noch vor. Und ich liebe Seifenblasen- Janina übrigens auch.

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Für mich ein besonderes Highlight waren die Aufkleber für die Kinder, die nicht fotografiert werden sollten, mir ist die Privatsphäre meiner Kleinen ja heilig, aber so ausgestattet musst ich mir keine Sorgen machen.

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Als krönenden Abschluss gab es eine Verlosung. Auf die hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut, es gab nämlich Carry Bottles zu gewinnen und die wollte ich unbedingt haben. Ich gewinne ja wirklich nie etwas, aber diesmal habe ich doch tatsächlich den Hauptpreis gewonnen! Keine Flasche, sondern ein Balance Board von daffy-boards.de. Ich, auf einem Balance Board. Bei sowas bin ich ja ungefähr so talentiert wie ein Fisch beim Fahrradfahren, aber Herausforderungen soll man ja annehmen, es war sicher Schicksal, dass ich sowas jetzt besitze. Falls ich es jemals schaffe, darauf zu stehen, werde ich ein Bild nachreichen. Es ist noch in der Post, denn natürlich gewinnt diejenige, die am weitesten angereist ist, auch das schwerste und größte Ding.

Leider war das wohl die letzte Wubttika, zumindest in dieser Form. Dass so eine Veranstaltung viel Mühe macht und Nerven kostet, das versteht sicher jeder. Ich finde es sehr schade, bin aber froh, dass ich es dieses Jahr geschafft habe. Mädels, ihr habt eine tolle Veranstaltung aufgezogen, seid stolz auf euch, wie gut das geklappt hat, wieviele tolle Frauen gekommen sind und wie reibungslos das alles lief! Eine riesen Leistung, Hut ab.

Zum Schluß noch die Goodiebag, die sind ja immer ein bisschen wie Weihnachten.

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Mir persönlich gefällt das tolle Buch Power Women von ars edition am besten, aber die Kleine war begeistert von den Schwebebahn Tattoos, so dass wir seit Tagen wie Gangsterbräute herumlaufen.

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Da Wuppertal die Heimatstadt unseres Co-Papas ist und hier auch seine Eltern wohnen, haben wir natürlich noch einen ganz besonderen Bezug dazu. Schwebebahn gefahren sind wir auf dem Weg zum Bahnhof auch noch, damit war auch für das Kind der Ausflug rund. Alles in allem tolle Tage, mit einer gelungenen Konferenz und wunderbaren Herzensmenschen.

Vielen Dank für alles, ihr Perlen, und bis ganz ganz bald.

Verfasst von

35, alleinstehend, mit Kinderwunsch. Da diese Kombination so ziemlich jeden Mann verschreckt, habe ich mich entschlossen, alleine ein Kind zu bekommen. Über diese Reise werde ich schreiben.

Ein Kommentar zu „#Wubttika 2018

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