Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Psychologische Beratung und Coaching

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Die Klient*innen können alleine oder als Co-Elternpaar oder zu mehreren die Beratung in Anspruch nehmen.

Das Mindestaltern beträgt 18 Jahre.

Die von den Vertragspartner*innen akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der psychologischen Beraterin Jennifer Sutholt, nachfolgend „Beraterin“ genannt, und den Klient*innen als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

Der Vertrag kommt zustande, wenn die Klient*innen das generelle Angebot, die Beratung in beruflichen und privaten Entscheidungssituationen (Psychologische Beratung und Coaching) annehmen. Dazu gehören Übungen und Methoden aus der Psychologischen Beratung und des Coaching im Prozess der Selbsterfahrung als Prozessbegleitung.

Die Beraterin ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn sie aufgrund ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die Sie in Gewissenskonflikte bringen könnte. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, erhalten.

§ 2 Inhalt des Dienstvertrags

Die Beraterin erbringt ihre Dienste gegenüber den Klient*innen in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung, Schulung und Coaching anwendet. Die Beraterin ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen der Klient*innen entsprechen, sofern die Klient*innen hierüber keine Entscheidung trifft.

Ein subjektiv erwarteter Erfolg der Klient*innen kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten psychologischen Beratung oder des Coachings, nicht das Herbeiführen eines bestimmten Ziels der Klient*innen.

Soweit die Klient*innen die Anwendung derartiger Gespräche, Maßnahmen oder Entspannungsverfahren ablehnen und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten oder gecoacht werden wollen, haben sie das dem Coach gegenüber zu erklären.

§ 3 Rechtliche Rahmenbedingungen der Beraterin

Psychologische Beratungsarbeit und Coaching ist keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf Jennifer Sutholt gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Sie darf keine Krankschreibungen vornehmen und keine Medikamente verordnen.

Psychologische Beratungsarbeit und Coaching ist keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Die Klient*innen tragen während des gesamten Coaching- bzw. Trainingsprozesses die volle Verantwortung für ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Beratungs- oder Coachingstermine.

Ist der Veranstalter eines Gruppencoachings oder Gruppentrainings- bzw. einer Seminarveranstaltung nicht Jennifer Sutholt, genießen die Klient*innen keinen Versicherungsschutz durch sie.

§ 4 Gesundheit

Die Teilnahme an einer Beratung oder einem Coaching setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Die Klient*innen versichern also, dass sie an keiner Krankheit leiden, die ihre Geschäftsfähigkeit beeinträchtigt oder die einer Beratung aus medizinisch-psychologischen Gründen derzeit entgegensteht. Die Klient*innen sind psychisch gesund und nehmen keine Psychopharmaka ein. Sollten die Klient*innen bei Beginn der Beratung Psychopharmaka einnehmen, informiert sie die Beraterin darüber unaufgefordert, belegen die Verordnung durch einen Facharzt und versichern mit ihrer Unterschrift im Beratungsvertrag, dass der behandelnde Arzt über die Beratung informiert ist und seinerseits keine Einwände dagegen erhebt. Über Veränderungen im Verlauf des Beratungsprozesses wird die Beraterin durch die Klient*innen unverzüglich in Kenntnis gesetzt.

§ 5 Mitwirkung der Klient*innen

Zu einer aktiven Mitwirkung sind die Klient*innen nicht verpflichtet. Eine Beratung ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung der Klient*innen sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching und Beratung wie auch für eine aktive Mitarbeit bei anderen Methoden.

Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen Untersuchung für den Fortgang einer weiteren Beratung im Sinne der Klient*innen bestimmend sein.

Die Beraterin ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Klient*innen die Beratungs- oder Coachinginhalte verneinen.

Auch die Klient*innen haben das Recht, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss rechtzeitig – mindestens eine Woche vor dem nächsten vereinbarten Beratungstermin und schriftlich erfolgen.

§ 6 Honorar

Die Beraterin hat für ihre Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen der Beraterin und den Klient*innen vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der Preisliste von Jennifer Sutholt auf planningmathilda.com aufgeführt sind. Alle anderen Honorarlisten oder – Verzeichnisse gelten nicht. Die Beraterin wendet die Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG an. Umsatzsteuer wird demnach nicht ausgewiesen. Die Preise sind Nettopreise. Für im Ausland tätige Unternehmer kann die Steuerlast umgekehrt werden, dann handelt es sich um Bruttopreise.

Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt nicht. Die Honorare sind vor jedem Termin von den Klient*innen selbstständig via Elopage zu bezahlen.

Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichten sich die Klient*innen unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Termingebühr. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn die Klient*innen 48 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins absagen oder ohne Verschulden, z.B. im Falle eines Unfalls, am Erscheinen verhindert ist.

In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nicht-Erscheinens kann verlangt werden.

Termine, die von Seiten der Beraterin abgesagt werden müssen, werden den Klient*innen nicht in Rechnung gestellt. Die Klient*innen haben in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen die Beraterin. Dieser schuldet auch keine Angabe von Gründen.

Wird ein Beratungs- oder Coachingstermin außerhalb von Berlin mit Präsenz der Beraterin vereinbart, werden zuzüglich zum Honorar angemessene Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten berechnet.

§ 7 Vertraulichkeit der Beratung

Die Beraterin behandelt die Daten der Klient*innen vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen, sowie deren Begleitumstände und die persönlichen Verhältnissen der Klient*innen Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Klient*innen.

Im Falle kollegialer Beratung und Intervision, die dazu dient, die fachliche Qualität der Beratungen zu gewährleisten, werden die Informationen der Klient*innen zuvor anonymisiert und nur die Daten ausgetauscht, die zur Klärung fachlicher Fragen notwendig sind.

§ 5 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn die Beraterin aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.

§ 5 Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Schulung und Prävention persönliche Angriffe gegen die Beraterin oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.

Die Beraterin führt Aufzeichnungen über ihre Leistungen. Die Klient*innen steht eine Einsicht in diese Aufzeichnungen zu; sie können eine Herausgabe dieser Aufzeichnungen verlangen und erhalten in diesem Fall die dort festgehaltenen Informationen in Kopie. § 5 Abs. 2 bleibt davon unberührt.

Sofern die Klient*innen ein detailliertes Protokoll über die Beratung oder das Coaching verlangen, erstellt die Beraterin dieses kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus den Aufzeichnungen.

§ 8 Datenschutz

Da innerhalb des Internetangebotes die Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Telefonnummern) unerlässlich ist, erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Beraterin verpflichtet sich, die zum Zwecke der Beratertätigkeit überlassenen persönlichen Daten und Informationen sorgfältig zu verwahren und gegen Einsichtnahme Dritter zu schützen. Den Klient*innen ist bekannt und sie willigen darin ein, dass die zur Abwicklung des Auftrags erforderlichen persönlichen Daten von der Beraterin auf Datenträgern gespeichert werden. Der Kunde stimmt der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner personenbezogenen Daten zur Erfüllung des Beratungsauftrages ausdrücklich zu. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

Für detaillierte Informationen zum Datenschutz und zur Nutzung von Cookies lesen Sie bitte die zugehörige Datenschutzerklärung auf der Website der Beraterin.

§ 7 Technische Bedingungen

Die Beraterin übernimmt keine Haftung für eventuelle technische Probleme mit der angebotenen Seite inklusive Kalender aufgrund technischer Probleme des Providers. Der Provider haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Auch für ein eventuelles Nichtzustandekommen der Beratung aufgrund technischer Probleme auf Seiten des Nutzers bei der E-Mail, Internet- oder Telefonübertragung übernimmt die Beraterin keine Haftung. Für ein nicht ausschließbares Nichtzustandekommen der Beratung aufgrund technischer Probleme auf Seiten der Beraterin erfolgt die Rückerstattung des geleisteten Honorars. Ein Schadensanspruch des Nutzers kann ausschließlich beziffert werden auf Höhe des bereits geleisteten Honorars.

§ 8 Haftung

Inhalte und Unterlagen der Online Beratung und des Online Coachings, sowie Informationen und Ratschläge werden nach dem derzeitigen aktuellen Wissensstand sorgfältig ausgewählt und durchgeführt. Die Beraterin übernimmt jedoch keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Unterlagen, Informationen und Ratschläge. Für die Verwertung der erworbenen Kenntnisse übernimmt die Beraterin keine Haftung. Alle Meinungen und Informationen dienen ausschließlich der Information des Kunden und begründen kein Haftungsobligo.

Die Beraterin haftet nicht für den Ausfall von Kommunikationsnetzen, für die Funktionsfähigkeit von Datennetzen, Servern oder Datenleitungen zu seinem Rechenzentrum und die ständige Verfügbarkeit Ihrer Internetseiten.
Die Beraterin haftet nur für Schäden, die von ihr vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Der Schadensersatz für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, hinsichtlich des Umfangs auf den unmittelbaren Vermögensschaden, hinsichtlich der Höhe auf den voraussehbaren Schaden begrenzt.

Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

§ 9 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Beratungs- oder Coachingvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 10 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.