A flight attendant’s guide to travelling with kids

Als Flugbegleiterin habe ich mich jahrelang gewundert, was Mamas und Papas da zentnerweise mit an Bord schleppen. Als Mama weiß ich es. Kinder brauchen unfassbar viel Zeug. Warum es 18 Taschen sein müssen, das ist mir allerdings immer noch nicht klar. Ja, man hat alles Mögliche dabei, aber man muss das auch alles schleppen und das nervt auf den 120 Kilometern zum Gate dann doch mal. Also: keep it simple. Übrigens gerne auch im Zug. Ich gebe mal ein paar Beispiele, hauptsächlich, wie es nicht geht. Das ist dann auch noch lustig. Also, es gibt an Bord Möglichkeiten, aber begrenzte. Grundsätzlich kann man nichts haben, was nicht sowieso schon an Bord ist. Wir sind in 35.000 Fuß Höhe, wo soll das her kommen? Und wo wir schon dabei sind, nein, Sie können jetzt nicht noch schnell ein vegetarisches Essen ohne künstliche Konservierungsstoffe, Nüsse, Gluten und Laktose bestellen. Bzw. dann beleidigt sein, wenn Sie eine Banane bekommen. Ich sage das aus Gründen.

Was es an Bord vielleicht geben könnte (das variiert von Airline zu Airline und ich würde einfach davon ausgehen, das es nichts gibt) und was man wirklich braucht plus Lösungsvorschläge nach jahrelanger Erfahrung:

Gepäck

Wie schon erwähnt, je weniger desto besser. Du hast 4 Kinder dabei und darfst somit pro Person einen Handgepäckskoffer mitnehmen? Herzlichen Glückwunsch, das sind dann 5 Koffer. Einer schleppt aber das Baby und das Kleinkind, somit bleiben für den anderen 2 Koffer, plus die Wickeltasche, der Kindertrolleys, weil die Größeren grade müde sind und die nicht selber tragen wollen, 800 Jacken, die Trage und der Buggy. Klingt schwer? Ist es auch. Und man hat halt auch nur 2 Hände. Kleine Anekdote? Kommt der Bodenkollege hoch und sagt mir, auf dem Rollfeld stehen zwei kleine Mädchen. Wie bitte? Ich renn runter, wirklich, zwei Mädchen, beide unter 5, stehen unten und passen auf 3 Koffer auf. Mama ist mit Baby und Kleinkind beladen schon oben und Papa schleppt gerade die anderen Koffer hoch. Sicher, er wusste sich bestimmt nicht anders zu helfen, aber er hat seine Kinder AUF DEM ROLLFELD stehen lassen! Da fahren Flugzeuge, Kofferwagen, Autos rum, da ist es laut und beängstigend und es stinkt. Geht’s noch? Dann doch bitte kurz um Hilfe bitten. Kleiner Hinweis noch: die meisten Flugbegleiter helfen gerne mit leichten Taschen, Fakt ist aber, wir sind nicht versichert, wenn wir Passagiergepäck heben. Wenn ich mir einen Bandscheibenvorfall hole, während ich eure Ziegelsteine hochhebe, bekomme ich das als Arbeitsunfall nicht anerkannt und stehe im schlimmsten Fall ohne Arbeit und ohne Versicherung da. Da bitte noch mal kurz drüber nachdenken, bevor man erwartet, dass das Gepäck gehoben wird. If you can’t lift it, don’t take it. Gute Regel.

Also alles was man nicht wirklich wirklich braucht, runter ins aufgegebene Gepäck im Belly. Ruhig zu Hause schon mal aussortieren. Wenn ich für meine Kleine packe, dann mache ich das, nehme davon die Hälfte weg und das Kind hat immer noch mehr als genug Sachen zum Anziehen. Ich bin nämlich auch nicht wirklich gut im Kofferpacken, glaube ich selber manchmal nicht. Ich stand schon ohne Schuhe, Kosmetik, Haarbürste und so weiter in einem fernen Land. Das Gute ist, wenn man es wirklich braucht, kann man es nachkaufen, es sei denn, man fliegt in den Dschungel, da braucht man es dann aber auch meistens nicht.

Nahrung

Meistens gibt es heißes Wasser, um ein Fläschchen zuzubereiten. Das Milchpulver und die Flasche muss man allerdings selber mitbringen. Ich sage das aus Gründen. Die beste Anfrage diesbezüglich war bei mir:

Gast(männlich): Wer stillt denn das Kind auf dem Flug?

Ich: ??? Wer macht das denn sonst so? Die Mama vielleicht?

Gast: Ja, aber nur am Tag und nachts gibt die Nanny die Flasche und es ist ja ein Nachtflug.

Ich: …..

Kannste dir nicht ausdenken.

Manchmal gibt es auch Gläschen. Zwei. Eins süß, eins herzhaft. Als absolute Notlösung.

‚Hallo, ich hätte gerne ein Gläschen, aber bitte bio, nicht von H…, sondern nur A…, keine Erbsen, weil allergisch, am liebsten ohne Nudeln wegen des Glutens, Sie wissen schon.‘

Nein, weiß ich nicht, da fällt mir dann auch nichts mehr ein. Außer Obst anzubieten, das gibt es manchmal auch. Mag das Kind dann aber garantiert nicht essen. Also bitte, alles an Essen mitnehmen, was das Kind während der Reise brauchen könnte. 45 min schafft man mit einem Brötchen, für 12 Stunden einfach so viel dabeihaben, dass das Kind auch genau so lange etwas essen kann. Am besten rechnet man von Tür zu Tür. Ich habe von Berlin nach Kopenhagen 6 Stunden von Wohnung zu Wohnung gebraucht, Flugzeit 45min. Gerne noch etwas extra, die neue Situation ist vielleicht auch für das Kind schwierig und die Wünsche somit etwas ausgefallener. Am besten nur Lieblingsessen einpacken. Dabei aber bedenken: Mikrowelle und Kühlschrank gibt es an Bord beides nicht. Snacks sind auch super, Brezeln, Nüsse  oder Kekse oder die elenden Quetschties zum Beispiel. Einfach zu transportieren, kostengünstig in der Anschaffung und können zur Not sogar noch am Airport erstanden werden.

Trinken ist die andere Sache. Ja, die 100ml Regel nervt, Flugbegleiter mehr noch als alle anderen, aber ändern werden wir sie alle nicht mehr, also lohnt sich das Aufregen einfach nicht. Man muss auch davon ausgehen, dass sich alles im Flugzeug unsäglich in die Länge ziehen kann. Vom Zeitpunkt des Einnehmens des Sitzplatzes bis zur Ausgabe der Getränke kann locker eine Stunde vergehen. Im Normalfall. Und ihr wisst ja, wann hat das Kind Durst? Wenn der Flieger gerade auf der Runway Anlauf nimmt. Ist er 300m hoch, brüllt das Kind, ihr steht dann doch auf und kassiert einen Anschiss, Anschnallzeichen und so. Also in den sauren Apfel beißen und 0,5l Wasser für 4,25€ am Flughafen kaufen. Mir schwillt auch jedes Mal der Kamm, aber so ist das eben. Ein Latte Macchiato im Szene-Viertel kostet 3,90€ und die bezahlt man ja auch. Heutzutage trinkt man sogar Cold Crew für 4,50€, habe ich gehört. Und hey, es ist dein Kind, also gönn ihm das Luxuswasser. Für Babys darf man übrigens auch mehr Flüssigkeiten mitnehmen. In Schönefeld bin ich mit einer 1l Flasche durchgekommen, garantieren kann ich das aber nicht. Schaut ggf mal hier.

Windeln und Wechselklamotten

Bei uns gibt es eine Windel in Größe 1. Eine. Ich habe im täglichen Leben eigentlich immer 3 dabei, weil die genau in meine Wickeltasche passen. Oder halt keine, weil vergessen. Kennt ihr. Für einen 12 Stundenflug hätte ich sicherlich 6 dabei. Immer von Durchfall ausgehen und dann noch eine extra. Ich hatte mal ein Baby mit Durchfall an Bord und ich sage mal so, nachdem es die vorbildlichen 7 eigenen Windeln der Mama verbraucht hatte, mussten wir Spenden sammeln gehen und am Ende Decken benutzen, das war dann für keinen mehr schön. So krass kommt es ja fast nie, aber better safe than sorry. Dann könnt ihr auch noch großzügig lächelnd eine abgeben an die Mutter, die doch dachte, wir hätten irgendwo noch eine dm Filiale eingebaut. Ein komplettes Wechseloutfit ergibt auch Sinn, man weiß ja nie. Einfach gar nichts dabei zu haben, sorgt im Zweifel dafür, dass das arme Kind in eine Decke gewickelt den Flieger verlässt. Wenn es die bei der Airline gibt. Ansonsten wird es euer T-Shirt tragen. Und ich schreibe auch das aus Gründen: ruhig mal kurz checken, welche Temperatur vor Ort so herrscht, man fliegt ja nicht immer in den Sommerurlaub.  Es kann durchaus mal sein, dass man in Singapur wohnt und die Familie des Vaters in Deutschland besuchen möchte. Tut man das zu Weihnachten, ist es sicher eine gute Idee, für das Baby mehr als einen Kurzarmbody dabeizuhaben. Nur mal so. Abgesehen davon herrscht im Flieger entweder Hitze oder Todeskälte, dazwischen gibt es nicht viel. Gerade die Reihen mit den Babybetten sind meistens eiskalt, da lohnt sich ein extra Pulli und Socken, auch im Sommer.

Spielsachen

Je nach Airline gibt es an Bord kein oder ein Spielzeug. Ein kleines. Also bitte nicht darauf verlassen. Am besten etwas Neues kaufen. Ich nehme für meine Zweijährige immer das Stickeralbum mit und neue Aufkleber, das hält sie beschäftigt. Stifte sind auch eine gute Sache. Papier dazu auch, sowas gibt es an Bord einfach nicht. Früher konnte das Kind in der Not noch die Bunte ausmalen, die gibt es aber auch nicht mehr. Ein kleines Schulheft sorgt für Ordnung und lässt sich bei sehr viel Enthusiasmus sogar in die Erinnerungskiste des Urlaubs stecken.

Sehr kleine Kinder mit iPad oder iPhone finde ich ja eher so mittel, ist aber Geschmacksache. Ruhe ist Ruhe,da freuen sich die anderen drumherum auch. Ich würde die normale Screentime nicht endlos vervielfältigen, das macht die Zwerge meistens auch irgendwann nervös. Zum Beispiel Bücher kann man ja auch leise lesen oder ein Spiel spielen, je nach Alter. Mich stresst es auch total, wenn die Kleine rumbrüllt und alle schon gucken. Gestresste Mama, gestresstes Kind und immer so im Kreis. Aber: das sind Kinder, die wissen es nicht besser, haben sich im Zweifel nicht selber für diese Reise entschieden und wissen vielleicht gar nicht, wie ihnen geschieht. Das diskutiere ich persönlich auch gerne mit angepissten Sitznachbarn aus. Erfahrung habe ich auf der Langstrecke mit der Kleinen noch nicht. Die kurzen Flüge habe ich immer entweder morgens so gegen 10:00 gelegt, damit sie früh raus musste und im Flieger geschlafen hat oder über den Mittagsschlaf. Bis jetzt ging die Taktik immer auf, sie hat bis jetzt jeden Flug mehr oder weniger verpennt.

Babybett

Die kann man auf der Langstrecke dazu buchen. Würde ich auch gemacht haben, bis 2 Jahre und 14 Kilo geht das. Zumindest hat man dann die erste Reihe und in so einem Bett kann man richtig viele Sachen unterbringen, wenn schon das Baby nicht rein will. Meins würde das niemals tun, andere lieben das. Vielleicht lässt es sich dort auch mal kurz absetzen, denn 12 Stunden das Baby auf dem Schoß zu haben, das ist auch eine Herausforderung. Aber bitte bitte das Baby nicht auf den Boden legen. Das ist erstens so überhaupt gar nicht erlaubt und im Zweifel werdet ihr gezwungen, das Kind zu wecken und zweitens ist das so richtig gefährlich. Klar, in 99% aller Fälle passiert natürlich nichts, Fliegen ist richtig sicher, aber wenn dann doch mal ein ‚Luftloch‘ kommt, dann schießt alles an die Decke, was nicht angeschnallt ist! Ich gehe nicht ins Detail… Ich weiß selber, wie utopisch es ist, dass ein Kind so lange angeschnallt sitzen bleibt, das sollte aber zumindest das Ziel sein. Ich bin einmal mit Getränkewagen 50cm abgehoben und habe mich nur deshalb nicht verletzt, weil mich ein Passagier geschnappt hat. Alles ist damals durcheinander gepurzelt, seitdem bin ich sehr vorsichtig.

Gerade bin ich mit einem Lowcost Unternehmen in Copenhagen, da kostet ein Baby unter 2 pauschal 28€ pro Flug, was ich eigentlich eine Frechheit finde. Gut, die haben auch Gepäck dabei, aber trotzdem. Geht ja auch anders. Da lohnt es sich tatsächlich manchmal, die Kleinen als über 2jährige zu buchen, dann zahlt man weniger UND hat einen extra Sitz, also Platz ohne Ende. Man ruft dann einfach die Airline an und gibt das korrekte Alter des Kindes durch, wegen des extra Anschnallgurtes. Der ist tatsächlich nicht zum ärgern von Eltern und Kind da, sondern EU-Vorschrift, man kommt also auch mit viel Diskussion um den nicht rum. Im Zweifel muss man wieder aussteigen. Hatte ich auch schon, da war es aber weniger die Einsicht des Kindes, die gefehlt hat, sondern die der Mutter.

Fehlt was? Hat jemand noch mehr Tipps? Wie sieht es mit Langstreckenfliegern unter euch aus? Habt ihr etwas zu ergänzen? Den ultimativen Tipp? Immer her damit.

Verfasst von

35, alleinstehend, mit Kinderwunsch. Da diese Kombination so ziemlich jeden Mann verschreckt, habe ich mich entschlossen, alleine ein Kind zu bekommen. Über diese Reise werde ich schreiben.

13 Kommentare zu „A flight attendant’s guide to travelling with kids

  1. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob ich Lachen darf oder eher Verzweiflung angesagt ist? Man muss echt nicht alles wissen, aber manches könnte einem doch der gesunde Menschenverstand sagen? (also dass Ihr keinen dm an Board habt oder dass man sich überraschenderweise um das Kind und Nahrung selbst kümmern muss. Unsere frühere Nachbarin hatte da auch Storys aus ihrer Zeit als Flugbegleiterin. Es sollen Leute überrascht gewesen sein, dass sie keine Nanny ist)
    Meine Tipps wären noch Babyschale mit Flugzeugzulassung, auf keinen Fall erkältet fliegen (und selbst ohne Erkältung bei Babys Nasenspray einsetzen). Unsere bekommen immer Stickerhefte/Magazine und dürfen im Flieger iPhone spielen. Wir fliegen aber nur Kurzstrecke bisher. Auch bei den Großen und selbst mind. einmal Wechselsachen und dass die Klamotten bequem sind. Kopfhörer und Hörspiele. Buggy in Handgepäckgröße.
    In Dublin am Flughafen gibts übrigens überall total günstig Wasser, ich meine 1€/500ml und das Ganze auf Vertrauensbasis, Flasche nehmen, Geld ins Kästchen schmeissen. Ein Traum.

    1. Dublin klingt super, so sollte das eigentlich auch sein. Danke für die tollen Tipps. Ich werde die Liste bei Gelegenheit noch erweitern, es gibt noch so einiges, was mir einfällt. Anekdoten habe ich auch noch 2 oder 427 :-). Man glaubt manchmal gar nicht, was die Leute so raushauen, da kann man echt nur staunen.

  2. Wenn man sein Infant als über 2-Jähriges bucht, muss man auch wegen der Schwimmweste nachfragen. Bei Kurzstreckenflügen sind pro Infant (Kinder unter 2) Kleinkinderschwimmwesten beladen, allerdings nur max. 10 Stück. Sind dann schon 10 andere Infants an Bord, bekommt man eine Erwachsenenschwimmweste, die im Zweifel nicht passt. Also auch das vorher abklären 😉
    Und sonst: Herrlich geschrieben 😁

    1. Genau, deshalb buchen und dann direkt in die Warteschleife der Airline. Loopbelt und Schwimmweste sind gekoppelt, die kommen im Paket, wenn sie für den jeweiligen Flug relevant sind. Aber besonders bei Ferienfliegern ist es ganz wichtig, sofort anzugeben, dass das Kind unter 2 ist.

  3. Jetzt muss ich echt mal was sagen, um die Ehre von Quetschies für unterwegs und die Kita zu retten. * erhobener Zeigefinger * * lach *

    Zum einen:
    Quetschies gibt es auch in der Version zum Selbstbefüllen, zum unendlich oft und leicht Reinigen und Wiederverwerten. Hat Vorteile für die Umwelt, den unfallfreien und platzsparenden Transport zähflüssiger Lebensmittel sowie deren kleckerfreien Verzehr durch Kleinkinder, und für die variantenreiche Selbstbestimmung der Befüllung mit selbstgemachtem Joghurt &
    Co… brauche ich bestimmt nicht weiter erläutern. Salsa to go für’s nächste Picknick inklusive.
    Das so ein Ding trotzdem nicht dreimal täglich für eine Stunde in Kleinkinds Mund sein darf, ist klar. Aber Quetschies sind ohnehin schneller leergesogen, als ich das Wort Dauernuckeln buchstabieten kann. Weil der schwabbelige Beutel mit seinem „Strohhalm“ viele Sinne anspricht und spielerische Freude am Essen unterwegs um eine Variante bereichert.

    Zum anderen:
    Habe ich noch keine Wegwerfpackung-Quetschies im Handel gefunden, deren Inhalt vom Inhalt sackteurer Baby-Obstgläschen namhafter Hersteller abwich. Kein Zuckerzusatz etc. Ich kaufe sie trotzdem nicht. Auch püriertes Obst braucht man ja nicht unbedingt haben. Aber gesundheitsschädlicher Blödsinn steckt meines Erachtens nicht drin. Kein Anspruch auf Richtigkeit.

    1. Das sehe ich genauso, mir geht es bei den Dingern hauptsächlich um den Müll. Aber um das eigene Kind auf Reisen mal für ein paar Stunden zu ernähren und bei Laune zu halten, dazu sind die Dinger super. Ich hab die nachfüllbaren zu Hause und befülle sie selber, die gekauften werden trotzdem mehr geliebt. Für jeden Tag sind sie für meinen Geschmack zu süß. Ist aber jedem selber überlassen. Im Flieger bin ich ein Fan, weil sie einfach zu transportieren, relativ sauber und ok gesund sind. Besser als zum Beispiel Essen aus dem Flugzeug, das würde mein Kind niemals bekommen.

  4. Als Alternative zum 5€-Wasser kann man ja auch Trinkflaschen mitnehmen und mit dem Trinkwasser, was bei deutschen Flughäfen glücklicher Weise aus der Leitung kommt, nachfüllen. (Mit bereits befüllten Trinkflaschen für Kinder haben wir in Hamburg auch noch keine Probleme gehabt.)

    Wichtig für erstmalig fliegende Eltern finde ich auch den Hinweis, dass man nicht unbedingt den eigenen Buggy bis zum Flugzeug mitnehmen darf (oder diesen beim Ausstieg am Zielflughafen direkt am Flugzeug erhält) bzw. es nicht zuverlässig Leihbuggys gibt – man muss im Zweifelsfall also in der Lage sein, alle Kinder plus gesamtes Handgepäck vom Check In bis zum Flugzeug/vom Flugzeug zur Gepäckausgabe zu tragen.

  5. Hallo, sehr toller und hilfreicher Artikel!
    Mein Mann arbeitet beim Bodenpersonal und die Geschichten, die er von Fluggästen erzählt, stehen diesen Annekdoten in nichts nach. Trotzdem muss ich mich immer an den Kopf fassen 🙂
    Wir haben gerne als Beschäftigung noch Magnetspiele dabei (Anziehpuppen,Bauernhof usw.), Zaubertafel oder Fädeltiere, mit denen man auch so spielen kann. Das alles auch im Reiseformat denn sonst schleppt man sich ja wirklich tot. Wasser in Fläschchen waren in SXF auch bei uns kein Problem, ich musste nur vorkosten. Bis jetzt hatten wir uns mit einem Kind gut eingefuchst beim Fliegen, mal schauen wie das nun mit 2 Kindern wird.

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