Ein Adventskalender für Kleinkinder

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Letztes Jahr bekam meine kleine Madame den ersten Adventskalender für Kleinkinder. Ich fand ihn wunderschön. Gefunden natürlich auf Pinterest. Die genaue Anleitung für diese Umschläge findet ihr bei Pfefferminzgrün. Ich hab ihn liebevoll gebastelt und aufgehängt – und dann begann das Drama.

Adventskalender für Kleinkinder sind nämlich gar keine gute Idee

Altersgerecht sind die klassischen Säckchen, Umschläge oder Türchen einfach nicht. Die Zwerge verstehen zwar sehr schnell, dass da Geschenke drin sind, aber überhaupt nicht, dass es jeden Tag nur eins geben soll. Jeden Tag ein Türchen öffnen als Countdown, das versteht man eben nur mit ein bisschen Zeitgefühl. Und wenn man weiß, was am Ende auf einen wartet. Das ist für die ganz Kleinen schwer, wenn sie ein Weihnachten erlebt haben, dann meist ziemlich jung. Meine Tochter war beim ersten Weihnachten 3 Monate alt. Die Umschläge ärgerten sie, weil sie immer dahingen, aber nicht aufgemacht werden durften. Also statt Freude am Morgen hatten wir Geschrei über den Tag verteilt.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Ich habe vor 2 Jahren unsere Wichteltür gebastelt und die wird dieses Jahr so zum Einsatz kommen, wie ich es selber im Artikel vorgeschlagen habe. Der Wichtel zieht bei uns am ersten Dezember ein und wird sich mit einem Brief ankündigen. Die Geschichte kann man schön ausschmücken, entweder man denkt sich selber etwas aus oder man kauft sich zum Beispiel Das Geheimnis der Wichteltür*, ein sehr schönes Buch mit einer Geschichte zum Wichtel. Ab Einzug bringt er morgens kleine Säckchen mit Geschenken, mal einen Brief, mal etwas zu Naschen oder andere Kleinigkeiten. Da besteht dann hoffentlich eher die Gefahr, dass ich als Verantwortliche das Säckchen vergesse, als dass das Kind den ganzen Tag vor der Wichteltür hockt und wartet.

Brauchen die ganz Kleinen einen Adventskalender?

Eigentlich nicht. Als Einzelkind ohne ältere Geschwister schon mal gar nicht. Wobei natürlich die kleinen Freunde auch alle einen haben. Letztes Jahr hätte ich es lassen sollen, da war ich übereifrig, denn ICH mag Adventskalender immer noch gerne und bekomme auch jedes Jahr wieder einen. Ja ja. Dieses Jahr aber reden die Drei-und Vierjährigen jetzt schon darüber, dass der Adventskalender bald kommt. Also ja, es gibt einen. Obwohl ich weder das Naschen noch den Konsum besonders toll finde. Aber leuchtende Kinderaugen, die mag ich sehr.

Ich persönlich finde die Adventskalender nur mit Bildern am schönsten. Die haben wir als Kinder auch bekommen. Entweder mit nordischen Motiven oder mit der Weihnachtsgeschichte. Bei diesen gibt es aber folgendes Problem: JETZT finde ich die Idee wunderschön und freue mich rückblickend, dass ich die in meiner Kindheit bekommen habe. Dann aber fiel mir ein, wie neidisch ich als Kind auf meine Nachbarin war, die hatte nämlich jeden Tag ein Stück Schokolade im Adventskalender und ich nur ein Bild. Ich mache meistens unsere Süßigkeiten selber, daher ist es im Advent ok, ein paar Ausnahmen mehr zu machen. Unser Plätzchen sind ja auch ohne Zucker.

Adventskalender für Kleinkinder eben etwas anders

Ich hoffe, dass die Lösung mit der Wichteltür eine gute ist und aus der schönen Sache dieses Jahr kein Drama macht. Ich werde den Artikel im neuen Jahr aktualisieren und berichten.

Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch. Ohne Drama.

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