Erster Kontakt mit Co-Parenting: Meine Anfänge
Wie ich zum ersten Mal von Co-Parenting hörte und meine ersten, holprigen Recherchen zur privaten Samenspende. Ein ehrlicher Rückblick auf den Moment, in dem alles begann.
Hinweis in eigener Sache: Ich verlinke in diesem Beitrag auf Inhalte und Produkte von mir, daher kennzeichne ich das als Werbung.
Falls du den vorherigen Artikel der Serie noch nicht kennst: Wie ich meinen Co-Vater gefunden habe
Hinweis
Dieser Artikel stammt aus meinem Online-Tagebuch, das ich ab 2016 während meiner Schwangerschaft in einer Co-Elternschaft und den ersten Jahren mit Kleinkind geschrieben habe. Heute begleite ich als psychologische Beraterin Menschen, die dieselben oder ähnliche Wege gehen. Wenn du Fragen zu Co-Elternschaft, privater Samenspende oder Solomutterschaft hast, buch dir gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch.
Zur Beratung2015
Vor ein paar Tagen habe ich die Kollegin kennengelernt, die mir ein ganz anderes Familienkonzept vorgestellt hat. Die Co-Elternschaft oder neudeutsch Co-Parenting. Ok, was ist das?
In einer Co-Elternschaft ziehen zwei oder mehr Personen gemeinsam ein Kind groß, auf Basis einer Freundschaft, nicht einer romantischen Beziehung.
WeiterlesenIch habe mich sofort an die Recherche gemacht. Es gibt zu Co-Elternschaft ein paar Websites, eine einfache Google Suche lässt mich dennoch ratlos zurück. Weil es zu Co-Elternschaft wenig Informationen gibt, lande ich schnell bei der privaten Samenspende. Was ist das jetzt wieder?
Private Samenspende in Deutschland
Da wird es schnell wild. Meine beste Freundin und ich haben Tränen gelacht. Manche Anzeigen sind aber auch wirklich kaum zu glauben. Um niemanden in Verlegenheit zu bringen, ist folgende frei erfunden, aber Realitätsnah, inklusive Rechtschreibfehler.
Recherche zum Co-Parenting und privater Samenspende
Junger Mann, 22, gutaussehend, mit freundlichem, umgänglichem Charakter möchte gerade älteren Frauen ohne Partner bei der Reise zum Traumkind helfen. Ich habe bereits 3 Kinder, alle niedlich geworden, Bilder vorhanden. Als Aufwandsentschädigung möchte ich die Anreise bezahlt haben, ansonsten tue ich es nur um mein Karma aufzupolieren. Kontakt kann bei Wunsch gerne gehalten werden.
Ein Spender aus einem SpenderforumNun frage ich mich doch wirklich nach der Motivation des Mannes? Ich möchte gerne glauben, dass heroische junge Männer nur deshalb ihr Sperma spenden um !?älteren?! Frauen aus ihrer Verzweiflung zu helfen, aber irgendwie scheint mir dieser Prozentsatz doch deutlich unter 100 zu liegen. Irgendwie ist das komisch, oder? Außerdem suche ich ja jemand, er das Kind mit mir zusammen aufzieht, das wird sicher nochmal schwieriger. Wo finde ich denn so eine Person? Ich finde sehr schnell familyship.org. Dort kann anscheinend entspannt ein Co-Elternteil gesucht werden.
Edit 2026: Heute bin ich Expertin bei familyship und gebe dort Onlinesprechstunden zu Co-Elternschaftsthemen. Wer hätte das gedacht? Mehr zu familyship findet ihr hier:
Erfahre mehr über familyship
Zum ArtikelCo-Parenting hinterlässt zuerst komisches Gefühl
Bei mir hinterlassen diese Eindrücke erstmal ein komisches Gefühl. Ein Kind mit einem Fremden? Klingt erstmal sehr befremdlich. Für jeden wahrscheinlich. Aber kein Grund, das aufzugeben, denn meine Kollegin hatte ja auch gleich einen potentiellen Co-Vater parat. Das sagt mir eher zu, jemand, der zumindest irgendwie schon durch eine persönliche Auswahl gegangen ist. Gut, die Kollegin ist nicht meine beste Freundin, aber immerhin eine Bekannte und ihr Kumpel ist ein Kollege von uns beiden, das ist ja schonmal eine Menge Vorauswahl.
Am besten treffe ich mich erstmal mit ihm, um zu sehen, wie das so ist. Probieren schadet ja nicht und wer weiß, nach einer persönlichen Erfahrung sieht man die Sache vielleicht ganz anders. Denn eins ist sicher: die Co-Elternschaft wäre für mich das perfekte Familienmodell, schließlich muss ich fliegen gehen und wer betreut dann mein Kind? Da wäre ein aktiver Vater doch wirklich die beste Lösung.
Edit 2026: ihr seht, meine Suche damals und meine Gedanken dazu waren ziemlich unsortiert. Das ist viele Jahre her und heute helfe ich dir dabei, strukturierter an die Sache heranzugehen. Fang doch mit meiner Checkliste Co-Elternschaft an, sie bietet dir den perfekten ersten Überblick über alle relevanten Themen:
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Ein erster Überblick über alle wichtigen Themen der Co-Elternschaft. Kostenlos, kompakt und der ideale Einstieg, bevor du tiefer einsteigst.
Kostenlos holenWar die erste Recherche bei dir auch so unsortiert?

Meine Geschichte
Du liest gerade mittendrin. Wenn du meinen ganzen Weg zur Co-Elternschaft von Anfang an begleiten willst, startest du am besten hier.
Zum Anfang der GeschichteHäufige Fragen zum Einstieg ins Co-Parenting
Wo finde ich seriöse Plattformen für Co-Parenting?
familyship.org gilt als etablierte, seriöse Plattform im deutschsprachigen Raum. Andere Portale und private Kleinanzeigen bergen ein höheres Risiko unseriöser Kontakte.
Wie erkenne ich unseriöse Anzeigen bei der Suche nach einem Co-Elternteil?
Warnsignale sind fehlende Bereitschaft zu persönlichem Kennenlernen, Drängen auf schnelle Treffen ohne Vorlauf, sowie ein Fokus auf körperliche statt elterliche Aspekte.
Brauche ich einen Vertrag mit dem Co-Elternteil?
Eine Vereinbarung ist in jedem Fall von allen Beteiligten zu unterschreiben. Sie schafft Klarheit über Erwartungen, Verantwortung und den Umgang miteinander, bevor die eigentliche Zeugung stattfindet.
Jennifer Sutholt
Jennifer Sutholt ist psychologische Beraterin mit Schwerpunkt Co-Elternschaft, private Samenspende und alternative Familienmodelle. Sie lebt seit zehn Jahren selbst in einer Co-Elternschaft und begleitet Menschen seit acht Jahren auf dem Weg zu ihrem Wunschkind.
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