Wer bin ich? Und warum dieser Blog?
2016 stand ich vor der Entscheidung: Nochmal krampfhaft einen Mann suchen, oder meinen eigenen Weg zum Wunschkind gehen? Hier erzähle ich, wie alles angefangen hat.
Ich heiße Jennifer Sutholt, bin psychologische Beraterin und Mediatorin, seit 2016 lebe ich in einer Co-Elternschaft. Mittlerweile berate ich seit Jahren angehende Co-Eltern, halte Vorträge und bin Expertin bei familyship. Hier fing meine Geschichte 2016 an und ich lasse diese Blogartikel mehr oder weniger unbearbeitet, weil sie authentisch zeigen, wie ich mich gefühlt habe und mit der Situation umgegangen bin. Falsche oder veraltete Informationen sind allerdings korrigiert.
Hinweis
Dieser Artikel stammt aus meinem Online-Tagebuch, das ich ab 2016 während meiner Schwangerschaft in einer Co-Elternschaft und den ersten Jahren mit Kleinkind geschrieben habe. Heute begleite ich als psychologische Beraterin Menschen, die dieselben oder ähnliche Wege gehen. Wenn du Fragen zu Co-Elternschaft, privater Samenspende oder Solomutterschaft hast, buch dir gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch.
Zur Beratung35 und was jetzt?
Nach der Trennung schon wieder von vorne anfangen? Krampfhaft einen neuen Mann finden, obwohl ich doch in 20 Jahren nun wirklich meine Talentfreiheit auf diesem Gebiet bewiesen habe. Trotz aller Versicherungen meiner Mutter („du bist doch schon irgendwie liebenswert“-danke dafür, Mutter) scheinen das nur distanzierte, merkwürdige, bindungsunfähige oder vor Verantwortung zurückschreckende Männer auch so zu sehen… zumindest für eine kurze Zeitspanne
Größter Wunsch: Wunschkind
Dabei gab und gibt es in meinem Leben eigentlich nur ein Ziel: ein Kind. Alle um mich herum haben schon welche, ich habe Neffen und Nichten von meinen jüngeren! Geschwistern, nur ich stehe ja mal wieder ohne Mann da.
Und da kam mir die Erleuchtung. Leider nicht in leuchtenden Sphären schwebend auf der Yogamatte, sondern tränenüberströmt in Embryonalstellung an einen Ben&Jerry’s Becher geklammert (Tipp: Peanut Butter Cup hilft gegen jede Depression).
Ich möchte ein Baby! Auf jeden Fall, sofort, unabhängig von einer Beziehung und nicht mit 40.
Bin ich verzweifelt? Ja klar, aber das heisst ja nicht, dass ich mich nicht auf jede andere Weise meinem Ziel nähern kann. Klassisch hat nicht geklappt, ich suche jetzt einen alternativen Weg. Es wird spannend. So unbekannte Begriffe wie Co-Elternschaft, Bechermethode, Heiminsemination und Spendersperma kommen darin vor. Aber auch Vorurteile, Vorwürfe, Verunsicherung, Vorfreude, Freunde und Unterstützung. All das erlebe ich täglich und werde versuchen, es spannend mit euch zu teilen.
Ich nehme euch mit auf meine Reise
Warum? Weil ich weiss, dass es viele tolle Frauen gibt, die in der gleichen Situation sind wie ich. Sollte man sich selber als im Leben gescheitert betrachten? Weil man es nicht geschafft hat, das klassische Modell hinzubekommen? Bin ich keine gute Mutter, nur weil ich keine Beziehung habe? Ganz sicher nicht, meine Damen. Schließlich haben unsere Mütter an vorderster Front gekämpft, um uns unsere Freiheit zu erstreiten, also gehen wir los und nutzen sie. Ja, es wird nicht einfach, aber wenn man es wirklich will, kann man alles schaffen!
Wenn du dich jetzt direkt zu alternativen Familienmodellen informieren möchtest, fang hier an:
Wie es weiterging, erzähle ich dir im nächsten Teil: Erste Schritte Richtung Wunschkind

Jennifer Sutholt
Jennifer Sutholt ist psychologische Beraterin mit Schwerpunkt Co-Elternschaft, private Samenspende und alternative Familienmodelle. Sie lebt seit zehn Jahren selbst in einer Co-Elternschaft und begleitet Menschen seit acht Jahren auf dem Weg zu ihrem Wunschkind.
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