Die Kunst der Heiminsemination

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Wie bitte? Komisches Wort, komische Situation. Aber für Co-Eltern Paare die erste, einfachste und billigste Methode ein Kind zu zeugen, wenn man es nicht wie Adam und Eva machen möchte. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, um unsere doch noch junge Freundschaft nicht mit Sex und den daraus folgenden Konsequenzen zu befrachten. Die sonst schlimmste Konsequenz ist bei uns ja erwünschtes Ergebnis, allerdings sind wir beide von dem Co-Eltern Konzept so überzeugt, dass wir es gar nicht darauf ankommen lassen wollen, dass sich doch noch einer verliebt. Zwar unken alle um uns herum, dass wir bestimmt doch noch heiraten, welch Hollywoodreife Geschichte bla bla bla, aber genau das möchte ich eigentlich lieber vermeiden. Denn angenommen, es wäre so, dann ist man im realistischen Fall nach 3-7 Jahren wieder getrennt und hat dann genau die Situation, die wir vermeiden wollen, nämlich zerstrittene Eltern.

Also Schritt eins, die Heiminsemination(nochmal sehr ausführlich aber kompakt erklärt in diesem Beitrag: Die Bechermethode). Wer die grundlegende Biologie verstanden hat, muss nur ein bisschen merkwürdig shoppen gehen, den richtigen Zeitpunkt ermitteln und loslegen. Also der Mann, die Frau muss nur losliegen. Meine Recherche dazu hab ich euch ja schon kurz erläutert, jetzt geht es ans Eingemachte. Da es in meinem Alter statistisch gesehen ungefähr ein Jahr dauert, bis man schwanger wird, haben wir beschlossen, einfach sofort loszulegen. Wir kennen uns jetzt ungefähr 6 Monate und je besser man sich kennenlernt, umso mehr Fehler findet man auch am anderen. Bis jetzt sind wir noch beide angetan davon, es zusammen zu versuchen, deshalb machen wir das jetzt einfach. Man muss ja auch mal was riskieren im Leben.

Jetzt stehe ich in der Apotheke und führe ein eher ungewöhnliches Beratungsgespräch. Wer hier wen berät steht noch nicht ganz fest. Ich bin gut vorbereitet, der gefühlt 14jährige Junge mir gegenüber ist sichtlich irritiert von meiner kommentarlosen Bestellung. Auf den verschließbaren Urinbecher können wir uns schnell einigen. Den braucht man, da das Sperma ungefähr 10min braucht, um besonders flüssig zu werden und somit leicht in der Spritze zu verschwinden. Verschließbar sollte er sein, damit möglichst wenig Sauerstoff das Sperma vernichtet. Zusätzlich sollte es warm gehalten werden, aus eigener Erfahrung empfehle ich: Becher zwischen die Oberschenkel klemmen.
Die Spritze ist schon komplizierter. Das Internet sagt, entweder 10ml oder 5ml, je nach persönlichem Geschmack. Wenn es nach mir geht, können Spritzen gar nicht weit genug von mir weg sein, aber diese wird keine Nadel haben. Das ist ganz besonders wichtig, dem Apothekerjungen aber auch nicht klar. Mit Nadel dran ist man schnell bei der intrauterinen Befruchtung und die solltet ihr eindeutig einem Arzt überlassen, der weiß was er da tut und es im besten Falle auch sieht. Das ist der zweite Schritt, für Paare, bei denen es auf natürlichem Weg mehr als ein Jahr lang nicht klappt oder eindeutig diagnostiziert die Spermaqualität mäßig ist, also die Schwimmer faul.
Als ich den Bub, um weitere Missverständnisse zu vermeiden, doch aufkläre, was ich genau vorhabe, wird er knallrot und kann sein Entsetzen kaum verbergen, gibt sich aber Mühe.

Ob ich das selber machen will, fragt er; klar, sage ich. Wieviel ml Sperma denn da so rauskommen, frage ich; weiß ich nicht, sagt er. Ob ich das nicht wisse, fragt er; warum er das nicht wisse, er sitze schließlich an der Quelle, frage ich. Ein schönes Gespräch. Ich denke wir haben beide etwas gelernt. 3-5ml pro Schuss hat er von mir gelernt, dass Männer sich ganz besonders unwohl bei solch offenen Gesprächen fühlen, war mir irgendwie schon vorher klar. Dass nicht besonders viele Menschen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen mussten, macht mir seine Reaktion deutlich bewusst.
Nach erfolgreichem Erbeuten aller Gerätschaften (ich habe beide Spritzen genommen, wer weiß schon welche meinen Geschmack trifft?) treffen wir uns bei mir zu Hause. Da ich schon seit Tagen Ovulationstest benutze, weiß ich, dass der Zeitpunkt noch nicht ideal ist, wir haben aber beschlossen quasi einen Testlauf zu machen, um mal zu sehen, wie wir uns dabei fühlen. Kann ja auch sein, dass er es nicht hinbekommt mit dem Becher, besonders sexy sind die nicht, oder es mich total ekelt vor ‘fremdem’ Sperma.
Er bekommt also den Becher in die Hand gedrückt, ich wünsche nochmal freundlich viel Spaß und er verschwindet im Bad. Währenddessen mache ich es mir im Bett gemütlich, ein stabiles Kissen unterm Popo, um die Schwerkraft zu überlisten. Insidertipp: ein Handtuch unterlegen. Ist besser. Keine Details.
Und schon steht er ziemlich stolz mit dem Becher vor mir. Gespannt starren wir 10 min lang das Sperma an. Warmhalten, nicht anschauen! Jetzt kommt mein Part, er verlässt das Zimmer. Und dann ist es einfacher als gedacht. Eklig ist es gar nicht, ich habe aber in weiser Voraussicht zwar nicht die Nase zugehalten, aber definitiv nicht hingerochen, den Geruch mochte ich nämlich noch nie, selbst wenn ein heißbeliebter Mensch das Zeug abgesondert hat.

Hier nun die einzelnen Schritte:

  1. Möglichst alles in die Spritze ziehen. Wenn ein bisschen Luft mitkommt, macht das nichts, man will es sich ja nicht in die Vene spritzen. Eher gilt, soviel wie möglich zu erwischen.
  2. Jetzt wird mir klar, was je nach Geschmack bei der Spitzengröße bedeutet. Es geht wirklich nur um die Größe. Die Öffnung sollte so nah wie möglich an der Gebärmutterhals und dann muss in einem heftigen Schwung alles rausgedrückt werden, wir imitieren hier ja irgendwie den natürlichen Vorgang, von dem man perfekte Ergebnisse wirklich erwarten kann. Zum Ausdrücken ist es am besten, wenn man die Spritze mit beiden Händen links und rechts greift und kräftig drückt. Da ist die 10ml Variante besser, da größer und somit einfacher zu handhaben. Die 5ml hat einen geringeren Durchmesser, man muss sie schließlich bitte ohne Gleitmittel einführen. Ist alles Geschmacksache. Ich habe beide ausprobiert, geht beides. Soviel sei noch gesagt, voll werden beide nicht (sorry, Papa).
  3. Jetzt bleibt man im Idealfall 30-45 min auf dem Rücken liegen. Dann kommt auch wirklich nichts wieder, wenn man aufsteht. Wir haben zusammen im Bett gelegen und geschwätzt, es war eine ganz entspannte Situation, gar nicht merkwürdig oder peinlich. Wahrscheinlich weil es doch ziemlich steril und medizinisch vor sich ging und das gemeinsame Ziel einem immer klar vor Augen steht.
  4. Das ganze Prozedere sollte man, je nach Website, ab 5 Tage vor Eisprung (so lange können Spermien in der Gebärmutter überleben) entweder jeden Tag oder alle 2 Tage oder so oft man will wiederholen. Das Sperma sammelt sich in der Gebärmutter und in den Eileitern und da warten die kleinen Burschen geduldig auf das Ei. Die besten Chancen, schwanger zu werden, hat man am Tag des positiven Ovulationstests und dem danach. Eventuell noch 1 Tage später, dann ist Schluss. Insgesamt 6 Tage im Monat also. Die Chancen pro Zyklus stehen bei 15-25%. Ziemlich wenig. Wenn es so geplant ist wie bei uns sind sie etwas höher. Das ist mir wirklich ein Trost.

Die von mir genannten Zahlen sind aus normalen Statistiken zur Fertilität einer Frau bis 35 entnommen. Ab 35 wird es immer weniger, aber ich bin ja noch 2 Monate lang 34;-). Ganz gut erklärt finde ich es hier.  Ich habe zwar keine repräsentative Studie gefunden, aber ich habe mehrmals gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei der Bechermethode ungefähr gleich zur natürlichen ist, da ja der Sexualakt mechanisch simuliert wird. Eine Gewähr gibt es natürlich nicht. Wer es genau wissen möchte, muss es probieren oder sich beim Arzt testen lassen.

Und obwohl wir es diesmal vom Timing her nicht ganz getroffen haben, Flugplan bedingt haben wir es 8 und 6 Tage vorm Eisprung und 36h nach dem positiven Ovulationstest versucht, beginnt nun das Warten. Die Einnistung des Eis in der Gebärmutter ist durchschnittlich am 7. Tag nach Befruchtung, dann beginnt das Ei hCG, das Schwangerschaftshormon, das der Schwangerschaftstest misst, zu produzieren. Im Urin kommt es mit 2 Tagen Verspätung an, ich muss jetzt also mindestens 9 Tage warten. Und ich sage euch, 9 Tage sind verdammt lang.

Verfasst von

35, alleinstehend, mit Kinderwunsch. Da diese Kombination so ziemlich jeden Mann verschreckt, habe ich mich entschlossen, alleine ein Kind zu bekommen. Über diese Reise werde ich schreiben.

16 Kommentare zu „Die Kunst der Heiminsemination

  1. Hallo!

    Ich finde es toll, das es bei euch nun endlich in die heiße Phase übergeht. Ich drücke alle Daumen die ich habe!

    Da ich einen Partner an meiner Seite habe, war es bei uns nicht nicht ganz so kompliziert, gipfelte aber trotzdem in Temperaturmessungen und Liebe nach Plan. Nach 10 langen Monaten hatten wir dann endlich Glück.

    Daher weiß ich, wie verdammt lang die Zeit nach dem Eisprung werden kann. Und unter Umständen reichen 9 Tage da leider nicht aus… Bei mir war der Test nach 11 Tagen noch negativ, am 13. dann (nachdem die Temperatur immer noch oben war) endlich positiv. Am 14.Tag wurde vom Arzt bestätigt. Nochmal 14 Tage später gab es die ersten Herzschläge zu sehen.

    Ich bin jetzt in der 28. Woche und die Wartezeit ist übrigens immer noch nicht erträglicher. 🙂

    Liebe Grüße!

    1. Hallo Meike,
      Vielen Dank für deine lieben Worte. Und natürlich herzlichen Glückwunsch!
      Leider bin ich so gar kein geduldiger Mensch, warten fiel mir schon immer schwer. Ich versuche, es ganz entspannt anzugehen, leider ist das wie mit dem rosa Elefanten, an den man nicht denken soll.
      Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.
      Alles Gute für dich und deine Familie.
      Liebe Grüße Jennifer

  2. Ah, wie aufregend! Ich drücke ebenfalls die Daumen! Ich habe schon die Einnistung eindeutig bemerkt. Hoffe, es geht dir auch so.
    Liebe Grüße

  3. Es gibt auch spermienfreundliche Gleitmittel, die sogar ein noch geeigneteres Ambiente für die Schwimmer darstellen sollen als die natürliche Vaginalflora. Wir (auch traditionalle Methode) hatten es nach acht erfolglosen Zyklen mit „PreSeed“ versucht, und das hat im ersten Zyklus geklappt (was auch Zufall gewesen sein kann, klar).

    Getestet habe ich immer erst bei ausbleibender Regel – selbst wenn es vorher geklappt haben sollte, in den ersten Tagen geht noch so viel schief, das wollte ich gar nicht so genau wissen…

    Viel Glück wünsche ich beim schwanger werden, schwanger bleiben und Co-Eltern-sein!

    1. Danke für den Tipp, ich habe tatsächlich schon davon gelesen, es gibt ja Tricks ohne Ende, sei es das oder Hustensaft, wirklich witzig irgendwie. Ich werde es auf jeden Fall im Hinterkopf behalten für den nächsten Versuch, falls es noch nicht geklappt hat-wovon ich ausgehe.
      Liebe Grüße und Danke für die lieben Wünsche

  4. Moin moin 🙂
    Vielleicht auch noch interessant: der Orgasmus der Frau sorgt für eine Art saugen der Gebärmutter. Das könnte evtl auch noch einen positiven Effekt haben. Würde ich jedenfalls anwenden vor dem entleeren der Spritze 🙂

  5. Hallo,
    ich habe die Seite eben entdeckt…wenn alles gut läuft bekomme ich morgen den Spendersamen geliefert.
    Ich habe leider keinen privaten Spender gefunde, weder als CO Elterteil noch als Spender.
    Deshalb habe ich das über eine dänische Klinik gemacht.
    So langsam steigt die Nervosität und es tut gut zu lesen, dass ich nicht allein bin, mit meinem Vorhaben.
    Frage…hast du direkt mit der Spritze eingeführt oder eine Kanüle und in diese die Spritze…ich starte morgen wohl den ersten Versuch…wie ist es bei dir? gibts was Neues?
    Freu mich darauf mehr zu lesen!

    1. Guten Morgen,

      Wow, heute ist der große Tag, wie aufregend. Ich habe eine 2ml Spritze benutzt, diese direkt eingeführt, entleert und bin dann 30 min mit erhöhtem Becken liegengeblieben.
      Ich drücke dir sehr die Daumen, bitte berichte mir dich, ob es geklappt hat, gerne auch per email planningmathilda@gmail.com

      1. Hallo…also…ich habe gestern den Wasserstoffbehälter erhalten und am Abend ein Glas Wein getrunken…eine schön duftende Kerze angezündet und es mir gemütlich gemacht. Ich muss gestehen, dass ich schon den ganzen Tag aufgeregt war und kurz vorher alles in Frage gestellt habe….tu ich das Richtige? Ist es nicht doch völlig abgedreht und falsch…was sag ich dem Kind…ich bin allein…schaff ich das….alles Fragen, die ich längst für mich beantworten konnte und mich deshalb auch dazu entschieden habe.
        Tja….also entspannt habe ich dann die Spende aufgetaut und in die Spritze aufgezogen. …und dann eingeführt und es war geschehen. ..dann schön die Beine hochgelegt…und jetzt heißt es hoffen…Daumen drücken und cool bleiben.
        Mein Wunsch ans Universum? Einen kleinen Engel….

    2. Liebe Wishanangel,

      ich kann mir total gut vorstellen, wie aufgeregt du jetzt bist.

      Ich selbst war bei meiner ersten Insemination in Kopenhagen weit von Entspannung entfernt. Zumindest die zwei Wochen, die ich aufs Ergebnis des Schwangerschaftstests gewartet habe. Da habe ich bei jedem Ziepen, bei jedem Traum, eigentlich bei allem was ich im Alltag gemacht habe, nur daran gedacht, dass es einfach klappen muss. Habe äußerlich auf total lässig getan, war aber innerlich eigentlich nur damit beschäftigt, mir selbst Toitoitoi zu wünschen. Und Optimismus vorzutäuschen. Der Test fiel dann leider negativ aus, und ich war am Boden. Ich begann zu zweifeln, ob es die richtige Entscheidung ist.

      So wie du habe ich mir im Vorfeld aber auch lange Gedanken darüber gemacht, ob ich den Weg als Single Mom by Choice wirklich gehen möchte. Und am Ende sah ich es als eine Art Prüfung, dass es nicht gleich beim ersten Mal erfolgreich war. Denn bei meiner zweiten Insemination, die ich in Berlin machen konnte, war ich schon viel entspannter. Und habe mir die Wartezeit bis zum Schwangerschaftstest ausschließlich mit Dingen vertrieben, die mir Spaß machen. Um mich nicht so sehr unter Druck zu setzen, dass es dieses Mal klappen muss, habe ich mich mit Freunden getroffen, war viel in Cafés unterwegs, habe gelesen – und nichts mehr gegoogelt. Dieses Wissen to go hat mich nämlich zusätzlich verrückt gemacht. Stechen links? Ah, ist wohl die Einnistung.

      Ich schreibe dir das nicht, damit du deine Zuversicht verlierst, schwanger zu werden. Ganz im Gegenteil: Ich möchte dir sagen, dass es mir besonders geholfen hat, mich möglichst nicht zu sehr darauf zu fokussieren, dass genau dieser erste Versuch erfolgreich sein muss. Meine Mama sagte mir nach der ersten Insemination beispielsweise “Gehe doch einfach davon aus, dass du 10 Versuche brauchst. Und dann können wir immer noch schauen, was wir machen.“ 10 Versuche? Ganz schön große Zahl. Fand ich auch. Aber das entspannte mich ungemein und machte mich für den zweiten Anlauf viel ruhiger. Und da klappte es auch direkt. Und seit fast einem Jahr bin ich jetzt Solomama eines frechen Jungen 🙂

      Ich wünsche dir sehr, dass du dir die Wartezeit mit ganz vielen schönen Momenten versüßen kannst. Auf jeden Fall alles Liebe für dich und ganz fest gedrückte Daumen. Hanna

      PS: Apropos, ich schreibe gerade an einem Blog für Singles mit Kinderwunsch. Bald geht’s online. Falls du dich dafür interessierst würde ich mich freuen, dich als Leserin zu gewinnen: http://www.solomamapluseins.de.

      Auf Instagram treibe ich mich auch herum, bald sogar mit Bildern 😉 http://www.instagram.com/solomamapluseins

      Und falls du sonst noch Fragen hast, kannst du mich auch per Mail erreichen unter hallo [ätt] solomamapluseins.de

      1. Liebe Hanna,
        Vielen Dank für deine lieben Worte an wishangel, ich hoffe, du, liebe wishangel, kannst aus Hannas Geschichte Hoffnung schöpfen und wir drücken dir alle die Daumen, dass es ganz bald klappt mit deinem Engel!

  6. Vielen Dank:-)
    Ich hab mir das zu herzen genommen und die Tage auf jeden Fall mit viel Schönem verbracht und werde das auch beim nächsten versuch tun:-)
    Es tut mir unheimlich gut hier über alles reden zu können und Zuspruch zu erfahren.
    Vielen Dank!

  7. Hallo,
    danke für diese ausführliche Erklärung. Jetzt muss ich doch etwas genauer fragen: wie weit hast du die Spritze eingeführt? Ich bin mir da unschlüssig. Es heißt ja es soll vor den Muttermund, richtig?
    Danke für diese schöne Website!
    Lg, Paula

    1. Hallo Paula,
      Die Spritzen sind ja relativ klein, vielleicht so 8cm lang? Da man die auch noch mit Schwung entleeren soll, braucht man auf jeden Fall zwei Finger der einen Hand, die den Spritzenkörper halten, der Daumen der anderen drückt ab und der Rest der Spritze wird eingeführt, so weit wie möglich. War das verständlich? Ist schon ein Gefummel. Man kann es ja mit leerer Spritze mal üben, damit nichts Kostbares daneben geht. Wehtun soll es natürlich auch nicht, aber dafür sind die Spritzen eigentlich zu klein. Und ich sag mal so, das Originalgerät zum Übertragen von Spermas schert sich meist auch wenig darum, ob es genau den Muttermund trifft 😉.
      Ich hoffe das beantwortet deine Frage.
      Liebe Grüße aus Barcelona
      Jennifer

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