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Alternatives Familienmodell

Co-Elternschaft: Definition, Modelle und wer diesen Weg wählt

Co-Elternschaft ist ein Familienmodell, das ich seit acht Jahren beratend begleite und seit 10 Jahren selbst lebe. In dieser Zeit hat sich viel verändert: Das Modell ist bekannter geworden, die Fragen sind komplexer geworden und die Menschen, die diesen Weg wählen, sind vielfältiger geworden. In diesem Artikel findest du eine klare Definition, einen Überblick über die verschiedenen Modelle und eine ehrliche Einschätzung, für wen dieser Weg passt.

Jennifer Sutholt
Jennifer Sutholt
Psychologische Beraterin & Mediatorin · in einer Co-Elternschaft seit 2016

Hinweis in eigener Sache: Ich verlinke in diesem Beitrag auf Inhalte und Produkte von mir, daher kennzeichne ich das als Werbung.

Warum Menschen nach alternativen Familienmodellen suchen

Viele Frauen mit Kinderwunsch stehen vor der Situation, dass eine klassische Paarbeziehung entweder nicht vorhanden ist, nicht stabil genug erscheint oder zeitlich nicht mehr in den Plan passt. Der Wunsch nach Elternschaft bleibt, während eine Partnerschaft nicht in Sicht ist oder die Partnerperson zögert oder nicht möchte. Hinzu kommen biologische Grenzen, die das Zeitfenster für eine Schwangerschaft verkleinern und Druck erzeugen.

Alternative Familienmodelle entstehen meistens aus diesem Spannungsfeld: Der Kinderwunsch soll erfüllt werden, auch wenn das Mutter-Vater-Kind-Modell nicht verfügbar ist oder nicht mehr angestrebt wird. Manche möchten nicht länger warten. Andere möchten Partnerschaft und Elternschaft grundsätzlich voneinander entkoppeln. Wieder andere suchen einen Weg, der Verantwortung, Planung und Verlässlichkeit bietet, ohne romantische Beziehung.

Die gemeinsame Ausgangslage: Der Wunsch nach einem Kind bleibt konstant. Die Rahmenbedingungen verändern sich. Deshalb rückt eine Co-Elternschaft als möglicher Weg in den Blick.

Was Co-Elternschaft bedeutet

Der Begriff Co-Elternschaft ist vorzuziehen, denn das neudeutsche Co-Parenting beschreibt zwei sehr unterschiedliche Ansätze. Einmal das hier vorgestellte Familienmodell „Freunde bekommen ein Kind zusammen“. Aber eben auch eine Art des Elternseins bzw. einen Erziehungsstil unter Paaren und Expaaren. Warum gut definierte Begriffe wichtig sind und bei Vernetzung helfen, liest du im Artikel „Co-Elternschaft oder Co-Parenting“.

Weil Begriffe wichtig sind, haben wir uns viele Gedanken dazu gemacht. Mittlerweile gibt es von mir und Katharina Horn eine eigene Definition, die aktuelle Version lautet so:

Eine Frau in Co-Elternschaft hat sich unabhängig von einem festen Partner dazu entschieden, eine Familie zu gründen. Gezeugt wird das Kind nicht von einem Samenspender, sondern von dem designierten Co-Vater. Dieser ist bereit, am Leben des Kindes in seiner Vaterrolle teilzunehmen, eine feste Partnerschaft mit der Mutter ist nicht vorgesehen. Die Intensität des Kontaktes wird von den Co-Eltern im Vorhinein besprochen. Die Aktivität des Vaters reicht von dem Kind bekannt sein mit wenig Umgang ohne Pflichten und Rechte (Onkelrolle) bis zum gleichberechtigten Elternteil im Wechselmodell mit geteiltem Sorgerecht, finanziellen Pflichten und Unterhalt. Dem Kind ist er immer als der Vater bekannt.

Horn & Sutholt, 2021

Co-Elternschaft im Verhältnis zur Solomutterschaft

Wir sehen die Co-Elternschaft auf dem Spektrum der Solomutterschaft, da sich grundsätzlich die Idee (Kind ohne romantischen Partner), die Vorbereitung, die Ängste und Herausforderungen kaum unterscheiden. Viele Frauen bereiten sich parallel auf Co-Elternschaft und Solomutterschaft nach Samenbankspende vor und entscheiden sich erst im letzten Moment für einen der beiden Wege, meistens, wenn kein Co-Vater zu finden ist. Irgendwo dazwischen liegt die private Samenspende, die ebenfalls ein Weg zum Wunschkind ist. Dein alternatives Familienmodell darf sich ändern, du kannst jederzeit von der Co-Elternschaft zur Solomutterschaft wechseln, das machen viele. Dein Weg ist ein Prozess.

Dazu liest du am besten noch den Versuch einer Definition der Solomutterschaft. Das Spektrum der Solomutterschaft, zu der wir auch eine Frau in Co-Elternschaft zählen, ist ziemlich groß. Von einem Samenspender ohne Kontakt zum Kind bis zum Co-Vater, der gleichberechtigt 50% der Care-Arbeit übernimmt, ist jede Konstellation möglich. Veranschaulicht haben wir das mit einer Grafik:

Spektrum der Solomutterschaft

Was offizielle Definitionen sagen

So definiert Wikipedia die Co-Elternschaft:

Unter Co-Parenting (also Co-Elternschaft), zusammengesetzt aus der lateinischen Vorsilbe co (zusammen) und dem englischen Wort parenting (Elternschaft), versteht man eine postmoderne Form der Familiengründung, bei der eine Frau und ein Mann sich gezielt zusammentun, um meist ohne Sex ein Kind zu zeugen und dann in enger Abstimmung arbeitsteilig aufzuziehen, wobei die Eltern in der Regel in getrennten Haushalten leben. Die Idee besteht darin, es auch solchen Menschen zu ermöglichen, ein biologisch eigenes Kind zu haben und aufzuziehen, die mit dem anderen Elternteil zwar dauerhaft einvernehmlich auskommen, aber nicht in einer Partnerschaft leben wollen. Die Kontaktanbahnung erfolgt meist über einschlägige Webseiten. Einige Frauen berichten, dass es auch hier schwer sei, einen geeigneten männlichen Partner zu finden.

Quelle: Wikipedia

Zwei oder mehr Menschen, egal welchen Geschlechts, entscheiden sich, zusammen eine Familie zu gründen, im Sinne von: gemeinsam Kinder zu haben. Dabei leben die Eltern aber nicht in einer gemeinsamen Paarbeziehung und sind einander nicht in höchstpersönlicher Liebe verbunden.

Christine Wimbauer, Co-Parenting und die Zukunft der Liebe

Das können zwei heterosexuelle Personen sein, die sich zusammentun oder auch homosexuelle Paare, die sich einen Co-Elternteil dazunehmen. Oder auch zwei Frauen, die ohne romantische Beziehung gemeinsam für ein Kind sorgen möchten. Aktuell beobachte ich vermehrt, dass auch Personen in romantischer Beziehung sich ihren Kinderwunsch ohne die Beteiligung der Beziehungsperson erfüllen möchten. Die Möglichkeiten sind endlos.

Warum Co-Elternschaft als Familienmodell gewählt wird

Co-Elternschaft entsteht selten aus einem Wunsch nach Distanz zu romantischen Beziehungen. Für die meisten Personen ist sie eine Antwort auf ihre aktuelle Situation: fehlende Partneroptionen, immer wieder scheiternde Beziehungen oder eine Partnerperson, die keinen Kinderwunsch (mehr) hat.

Der Weg der Co-Elternschaft ist für die meisten Plan B. Viele hatten ursprünglich ein klassisches Familienmodell im Blick. Der Zugang zu einer verlässlichen Partnerschaft scheiterte jedoch über Jahre hinweg oder wurde durch Zeitdruck ausgehebelt. An diesem Punkt verschiebt sich die Priorität: Verantwortung übernehmen und unabhängig ein Kind bekommen, statt weiter abzuwarten.

Co-Elternschaft wird zusätzlich attraktiv, weil sie dem klassischen Modell Mutter-Vater-Kind am ähnlichsten ist. Ein Co-Vater verpflichtet sich zu Präsenz, Rolle und Verantwortung. Das unterscheidet das Modell von der Samenbankspende.

Co-Elternschaft wird häufig auch dann gewählt, wenn Solomutterschaft zwar möglich wäre, aber der Wunsch nach sichtbarer Vaterrolle, geteilter Care-Arbeit oder finanzieller Entlastung besteht. Eine Co-Elternschaft imitiert die Kleinfamilie, erfüllt den Kinderwunsch, sichert Verantwortlichkeiten und bindet eine zweite Elternperson ein, ohne dass ein romantisches Verhältnis erforderlich ist.

Kurz gesagt: Co-Elternschaft wird gewählt, weil der Kinderwunsch aktiv umgesetzt werden soll und wenn eine verlässliche Elternschaft wichtiger ist als das Warten auf die passende Beziehung.

Optionen bei Kinderwunsch ohne Partner

Als Frau mit Kinderwunsch gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, diesen umzusetzen. Bei allen darf unbedingt besonders an das Kind gedacht werden. Dem steht es entweder zu, den zeugenden Mann als Vater zu kennen oder gut aufgeklärt in einer Solomutterschaft nach Samenbankspende ohne Vater zu leben. Welche Möglichkeiten ihr genau habt, liest du im Artikel Kinderwunsch als Singlefrau. Hier eine kurze Auflistung deiner Möglichkeiten:

Schnellstmöglich einen Partner finden, der nur darauf wartet, jetzt sofort ein Baby zu machen.

Eine Affäre haben, ganz zufällig schwanger werden und ihn vor vollendete Tatsachen stellen (bitte nicht).

Eine Affäre haben, ganz zufällig schwanger werden und es ihm nicht sagen (bitte nicht).

Einen guten Freund fragen, ob er sich bereit erklärt, zu spenden (private Samenspende, bitte mit Checkliste vorbereitet).

Co-Elternschaft oder Solomutterschaft.

Das ist meine Geschichte

Wie ich zur Co-Elternschaft gekommen bin: Eine Samenbankspende war für mich schwierig, da mein damaliger Hauptberuf als Flugbegleiterin eine Betreuung des Kindes über mehrere Tage erfordert. Eine Solomutterschaft nach Samenbankspende war für mich also schwierig, obwohl das auch mein erster Gedanke war. Von der Möglichkeit einer Co-Elternschaft wusste ich nichts, bis mir eine Kollegin davon erzählt hatte und mir den Co-Vater gleich mitlieferte. Wenn du meine ganze Geschichte im Stil eines Online Tagebuches (und zu Anfang sehr naiv) lesen möchtest, findest du sie in dieser Sammlung.

Bei mir hat der Traummann ja auch beträchtliche Verspätung, weshalb ich ihm die Rolle als Vaters des Wunschkindes einfach weggenommen habe. Wie diese Entkopplung von Kinderwunsch und Partner*innenwunsch geht und wie schmerzhaft sie sein kann, liest du im verlinkten Artikel. Weitere Erfahrungsberichte zu Co-Elternschaft kannst du hinter der Verlinkung finden.

Unterstützung und Materialien

Nicht mehr weiter warten zu wollen, sondern den eigenen Kinderwunsch aktiv umzusetzen, ist dein gutes Recht. Wenn du dir schonmal anschauen möchtest, wie eine Vorbereitung auf eine Co-Elternschaft geht und welche Themen relevant sind, lade dir meine Checkliste Co-Elternschaft nach Anmeldung für meinen Newsletter kostenlos herunter. In diesem bekommst du regelmäßig Informationen und Input zu Co-Elternschaft und verwandten Themen.

Checkliste Co-Elternschaft

Checkliste Co-Elternschaft

Melde dich für meinen Newsletter an und bekomme die Checkliste kostenlos zugeschickt. Der Newsletter liefert regelmäßig aktuelle Informationen zu Co-Elternschaft, Solomutterschaft und private Samenspende.

Anmelden

Mittlerweile unterstütze ich angehende Co-Eltern bei ihren Vorbereitungen und habe ein Workbook Co-Elternschaft geschrieben, das dich während deiner gesamten Vorbereitung begleitet. Von der inneren Arbeit, der mentalen Einstellung, über finanzielle Vorbereitung, Verhandlung mit dem/den anderen Co-Elternteil(en) bis zum Erarbeiten eurer schriftlichen Vereinbarung.

Workbook Co-Elternschaft

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150 Seiten geführte Vorbereitung, von der Reflexion des Kinderwunsches bis zur schriftlichen Vereinbarung mit dem Co-Elternteil. Selbstständig, in deinem Tempo.

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Du kannst das Familienmodell noch nicht wirklich greifen? Dann findest du unter dem Schlagwort Co-Elternschaft alle weiteren Infos. Außerdem habe ich dir hier die häufigsten Fragen hier zusammengefasst:

Einen Co-Eltern-Partner finden

Die Suche braucht Zeit und Geduld. Werte, Erziehungsvorstellungen und Lebensplanung müssen zusammenpassen. Den richtigen Menschen findest du über spezialisierte Plattformen wie familyship.org, über Vernetzungsgruppen oder das persönliche Umfeld. Nimm dir Zeit für das Kennenlernen, bevor du eine Entscheidung triffst.

Rechtliche und finanzielle Vorbereitung

Eine schriftliche Vereinbarung ist die Basis. Sie regelt Unterhalt, Sorgerecht und finanzielle Verantwortung, auch für den Fall, dass sich die Lebensumstände ändern. Eine juristische Beratung ist kein optionaler Schritt, sondern notwendig.

Umgang mit dem Kind und Aufgabenverteilung

Wohnsituation, Betreuungszeiten, Schule, medizinische Entscheidungen: alles wird gemeinsam festgelegt und schriftlich festgehalten. Je konkreter die Vereinbarung, desto weniger Konfliktpotenzial später.

Konflikte in der Co-Elternschaft

Konflikte entstehen in jeder Familie. In der Co-Elternschaft fehlt die romantische Bindung als gemeinsame Basis. Deshalb braucht ihr klare Kommunikationsregeln von Anfang an. Wenn es nicht mehr funktioniert, hilft professionelle Unterstützung.

Das Thema im Familien- und Freundeskreis ansprechen

Die meisten Menschen kennen das Modell nicht und brauchen Zeit. Erkläre zuerst das Konzept, dann deine Entscheidung. Rechtfertige dich nicht, informiere. Als Einstieg für dein Umfeld kann die Info-Broschüre Co-Elternschaft helfen:

Informationsbroschüre Co-Elternschaft

Informationsbroschüre Co-Elternschaft

Dein kompakter Überblick für den ersten Einstieg ins Thema Co-Elternschaft. Du bekommst sie kostenlos zugesendet, nachdem du dich für meinen Newsletter angemeldet hast.

Broschüre holen

Dem Kind die Familie erklären

Erkläre früh, altersgerecht und selbstverständlich. Kinder, die von Anfang an wissen wie ihre Familie funktioniert, entwickeln ein stabiles Bild davon. Es reicht, ihnen zu vermitteln, dass sie zwei Elternteile haben, die sich um sie kümmern und sie lieben, auch wenn sie keine romantische Beziehung führen.

Wenn ein Co-Elternteil aussteigt

Dafür braucht ihr eine Regelung in eurer Vereinbarung, bevor es passiert. Was passiert bei einem Umzug, einer neuen Beziehung oder einem Ausstieg? Ungeklärte Szenarien sind der häufigste Grund, warum Co-Elternschaften scheitern. Neue Vereinbarungen sind immer möglich, wenn beide offen kommunizieren.

Beratung

Du hast weitere Fragen und möchtest dich umfassend und individuell informieren? Dann buche ein kostenloses Kennenlerngespräch bei mir. Gemeinsam entscheiden wir, ob und wie ich dich unterstützen kann.

Beratung

Du möchtest deine Co-Elternschaft gut vorbereiten?

Ich begleite dich als psychologische Beraterin vom ersten Überblick bis zur fertigen Vereinbarung. Buch dir ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Termin finden
Co-Parenting beschreibt zwei sehr unterschiedliche Dinge. Einmal das Familienmodell, bei dem Freunde gemeinsam ein Kind bekommen ohne romantische Beziehung. Und gleichzeitig einen Erziehungsstil unter Paaren und Expaaren. Co-Elternschaft ist der präzisere Begriff für das Familienmodell und hilft bei der Vernetzung mit den richtigen Menschen.
Nicht ganz, aber nah dran. Wir sehen Co-Elternschaft auf dem Spektrum der Solomutterschaft, weil die Ausgangssituation, die Vorbereitung und die Herausforderungen sich stark ähneln. Der Unterschied liegt in der Rolle des Vaters. In der Co-Elternschaft ist er aktiv beteiligt, in der Solomutterschaft nach Samenspende meist nicht.
Über spezialisierte Plattformen wie familyship.org, über Vernetzungsgruppen oder das persönliche Umfeld. Die Suche braucht Zeit. Wichtiger als der schnelle Fund ist das gründliche Kennenlernen, denn ihr trefft gemeinsam eine Entscheidung fürs Leben.
Ja. Eine schriftliche Vereinbarung ist keine Formalität, sondern die Basis für eine funktionierende Co-Elternschaft. Sie regelt Sorgerecht, Umgang, Finanzen und was passiert, wenn sich die Lebensumstände ändern. Was nicht schriftlich steht, existiert im Konfliktfall nicht.

Hast du selber Erfahrungen mit Co-Elternschaft? Teil sie in den Kommentaren.

Unterschrift Jennifer Sutholt

Jennifer Sutholt

Jennifer Sutholt

Jennifer Sutholt ist psychologische Beraterin mit Schwerpunkt Co-Elternschaft, private Samenspende und alternative Familienmodelle. Sie lebt seit zehn Jahren selbst in einer Co-Elternschaft und begleitet Menschen seit acht Jahren auf dem Weg zu ihrem Wunschkind.

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2 Kommentare zu „Co-Elternschaft: Definition, Modelle und wer diesen Weg wählt“

  1. Interessantes und für mich absolut neues Thema. Hatte bisher nie von einer solchen Konstellation gehört.
    Schön dass für dich eine tolle Möglichkeit jddtmddm hast. Weiterhin viel Spaß und Freude mit dem Nachwuchs.

    Viele Grüße
    Heike

  2. Ein interessantes Konzept und ich denke wesentlich „gesünder“ für das Kind, als Eltern die sich im ärgsten Fall bei einer schlechten Trennung gegenseitig in die Pfanne hauen. Ich bin selbst Scheidungs“kind“, ich war zwar schon erwachsen, meine Schwester mitten in der Pubertät, naja, war nicht so der Knaller für sie und auch mich (obwohl ich schon ausser Haus war). Davon abgesehen, einem Kind ist es primär wurscht, ob Mama und (biologischer) Papa zusammen leben. Von daher, wichtig ist, dass es für alle passt, dass das Kind die wichtigen Dinge des Lebens lernt (Liebe, Respekt, Toleranz, Hilfsbereitschaft). Wie die Familienkonstellation dazu aussieht, ist meiner Ansicht nach Zweitrangig.

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