Hinweis in eigener Sache: Ich verlinke in diesem Beitrag auf Inhalte und Produkte von mir – daher kennzeichne ich das als Werbung.
Du denkst darüber nach, alleine ein Kind zu bekommen? Oder generell ein Kind zu bekommen? Kinder kosten viel Geld und egal, ob du für ein alternatives Familienmodell oder in einer Beziehung oder sogar Ehe deine finanzielle Vorbereitung auf ein Kind machst, am besten kalkulierst du alle Kosten für dich alleine. Jede romantische Beziehung, Co-Elternschaft oder Freundschaft kann enden und in über 90% der Fälle landet das Kind bei der Mutter. Es lohnt sich also sehr, als Frau zu wissen, dass man auch alleine klar kommt. Im folgenden Erfahrungsbericht liest du meine finanzielle Aufstellung. Der Bericht ist von 2019, seit dem hat sich viel getan. Ich lasse ihn trotzdem so stehen.
Finanzielle Vorbereitung alleine gestalten
Ich habe schon einmal sehr offen und ausführlich über Geld gesprochen, insbesondere über die Rente. Weil ich es so wichtig finde, besonders für Frauen, die sich entscheiden, ein Kind ohne Partner*in zu bekommen, schreibe ich nochmal etwas über die finanzielle Vorbereitung auf ein Kind. Über meine ganz persönliche, damit du mal echte Zahlen bekommt.
Ob du dich alleine oder als Co-Mutter finanziell auf ein Kind vorbereitest oder in einer Beziehung trotzdem unabhängig bleiben möchtest, ist eigentlich egal. Die Kosten für das Kind verringern sich natürlich um die Hälfte, wenn ein Partner oder Co-Vater da ist. Eine Co-Elternschaft ist trotzdem teuerer als eine romantische Beziehung, da zwei Haushalte vorhanden sind und bezahlt werden müssen. Wenn das Kind in beiden Haushalten wohnt, müssen verschiedene Sachen auch doppelt angeschafft werden.
Ich habe trotz Co-Vater alles so berechnet, als wäre ich alleine, denn wenn der nicht mehr mitspielen möchte, wird das zur Realität. Ich habe immer mit Worst-Case-Szenarien gerechnet. Wem das übertrieben erscheint, der kann gerne geringere Beträge nehmen.
Finanzielle Vorbereitung auf mein Kind
In meinem Szenario bin ich finanziell alleine für das Kind verantwortlich, nur den Unterhalt habe ich mit einberechnet, da den die Co-Mütter und alleinerziehende Mütter nach einer Trennung grundsätzlich bekommen. Wenn ihr komplett auf Nummer Sicher gehen wollt, rechnet ihr mit dem Unterhaltsvorschuss. Den bekommt ihr, wenn der Vater nicht zahlen will oder kann.
Ich hatte schon immer ein großes Sicherheitsbedürfnis und lebe generell eher sparsam, lege Geld zur Seite. 6 Monatsgehälter als Notgroschen, ETFs, private Altersversorgung. Mir ist das wirklich wichtig. Sollte es dir auch, besonders als Frau. Wie man seine Finanzen unter Kontrolle bekommt, lest ihr bei Madame Moneypenny, für sie mache ich gerne unbezahlte Werbung. (Edit: mittlerweile gibt es sehr viel guten Content zur Finanzbildung für Frauen).
Besser vorbereitet sein als nachher in schwierigkeiten zu kommen
Grundsätzlich ist es natürlich so, dass es jeder Frau selber überlassen bleibt, wie genau sie sich das Finanzielle überlegt. Wenn du dich dafür entscheidest, alleine ohne Partner*in oder in einer Co-Elternschaft ein Kind zu bekommen, lohnt es sich, eine gute finanzielle Vorbereitung auf ein Kind zu haben, denn du wirst dich rechtfertigen müssen. Wirklich jeder, dem du es erzählst, wird dich fragen:“Hast du dir das gut überlegt? Weißt du, was das kostet? Wie willst du das nur schaffen? Da muss dann mal wieder der Staat einspringen! Wie egoistisch!“ Und man fühlt sich wirklich besser, wenn man für diese Stimmen Antworten parat hat.
Meine finanzielle Vorbereitung auf das Kind habe ich so berechnet, als würde ich es alleine bekommen. Das gibt mir als Co-Mutter auf jeden Fall eine entspanntere Position. Kann ich auch in einer Beziehung nur empfehlen, auch wenn es unromantisch ist. Aber ist es nicht schöner, auf Augenhöhe gemeinsam ein Kind zu bekommen, als sich in eine finanzielle Abhängigkeit zu begeben? Es gibt keine schlimmere Situation, als sich nicht trennen zu können, weil man sich das mit Kind nicht leisten kann.
Welche Gelder bekommt eine Mutter nach der Geburt?
Ich zähle hier erstmal alle finanziellen Möglichkeiten auf. Die gelten nicht in jeder Situation, bitte recherchiert immer an eurem eigenen Beispiel. Einem Kind aus einer Samenbankspende steht zum Beispiel kein Unterhaltsvorschuss zu.
- Für 12 Monate gibt es Elterngeld, das sind ungefähr 67% deines vorherigen vorherigen Duchschnittseinkommens der letzten12 Monate vor der Geburt, maximal aber 1800€. Elterngeldrechner gibt es direkt vom Familienministerium, inklusive Erklärvideo und in manchen Bundesländern sogar gleich mit Onlineantrag. Mein persönliches Beispiel, damit du mal Zahlen hast: Ich hatte ungefähr 2400€ Netto und habe für 14 Monate 1480€ Elterngeld bekommen, da ich als Alleinerziehende die Partnermonate mitgenommen habe. Es gibt sehr viele Möglichkeiten bei der Aufteilung des Elterngeldes, da muss jeder selber schauen, wie er das regeln möchte. Am besten, du lässt dich beraten.
- Das Kind bekommt aktuell 204€ (255€ in 2025) Kindergeld vom Staat. Der Betrag wird über die Jahre vielleicht noch angepasst, letztes Jahr um plus 10€, ist aber ansonsten fix.
- Wenn der Vater nach Düsseldorfer Tabelle zahlt, sieht das so aus. Allerdings sind das Bruttowerte, die genauen Werte kann man sich im Unterhaltsrechner ausrechnen lassen.

- Möchte oder kann der Vater nicht zahlen, bekommt das Kind Unterhaltsvorschuss vom Staat. Der ist nach Alter gestaffelt und geht von 150-300€.
*um aktuell zu bleiben, hier die Düsseldorfer Tabelle von 2025.
Finanzielle Mittel in der Elternzeit
Das sind die staatlichen Unterstützungen, die jeder Mutter nach der Geburt zustehen. Jetzt meine realen Finanzen in der Elternzeit:
1480€ Elterngeld + 204€ Kindergeld + 300€ Unterhalt = 1984€ Einkommen
Das sind knapp 400€ weniger im Monat, als ich in Vollzeit hatte. Dazu kommt, dass ich von 300€ Unterhalt 150€ sofort in meine private Altersvorsorge stecke, zusätzlich zu den 200€, die da sowieso schon reingehen. Warum? Dazu später mehr. Es bleiben also knapp 1500€ zum Leben. Für mich und mein Kind reicht das aus. Nach der Elternzeit arbeite ich 50%, bekomme ungefähr so viel raus wie ich Elterngeld bekommen hatte. Dank Steuerklasse 2, da ich alleine wohne und damit offiziell als alleinerziehend gelte, bekomme ich im Monat 42€ mehr.
Du möchtest dich ganz gezielt auf eine Co-Elternschaft vorbereiten? Dann kannst du dazu mein Workbook nutzen. Auf über 150 Seiten findest du alle wichtigen Themen, auch die finanziellen. In vorgegebenen Tabellen kannst du alleine oder gemeinsam mit dem Co-Vater die Finanzierung des Kindes planen. Außerdem begleitet es dich von der eigenen mentalen Vorbereitung über Auseinandersetzung mit Sorgerecht und Umgang bis zur Vereinbarung eurer Co-Elternschaft. Am Ende hast du ein Handbuch, das als Fundament eurer Elternschaft dient.

Workbook Co-Elternschaft
Bereite dich intensiv auf deine Co-Elternschaft vor. Das Workbook begleitet dich von Anfang an. Von der Reflexion deines Kinderwunsches bis zur Vereinbarung mit dem/den anderen Elternteil(en).
was kostet ein Kind im monat?
Erstmal nicht viel. Es wohnt unter deinem Dach, isst erstmal im besten Fall nichts außer Muttermilch, braucht Tausende von Windeln und ein paar kleine Klamotten. Aber was, wenn Stillen kein Option ist und Premilch gekauft werden muss? Bitte auch immer an solche Situationen denken,
Wieviel genau ein Kind offiziell kostet, könnt ihr in den Konsumausgaben von 2013 lesen. Im Schnitt sind es 660€ im Monat für die Kinder. Und das ist dann doch eine Menge. (In 2025 sind es geschätzte 900€).
Mit allem rechnen
Jetzt kommt noch das nicht kalkulierbare Schicksal. Natürlich kann man vom besten Fall ausgehen und damit rechnen, aber was, wenn es anders kommt? Könnte ich mir auch Zwillinge leisten? Was, wenn das Kind krank zur Welt kommt? Da ist die Spannweite natürlich riesig, aber wenigstens im Hinterkopf sollte man das schon haben.
Und dann kommen natürlich über die Jahre noch andere Kosten hinzu. Sicher, auf das Pony und die Geige kann man auch verzichten, aber was, wenn ich arbeiten muss, bekomme aber keinen KITA Platz ? In Berlin keine Seltenheit. Kann ich auch eine Tagesmutter bezahlen? Kann ich 50% arbeiten, weil die Betreuung nicht klappt wie gedacht? Was, wenn ich mich gar nicht von meinem Kind trennen möchte, obwohl ich fest vorhatte, nach 12 Monaten wieder zu arbeiten?
Im besten Falle baut ihr euer Netzwerk sehr zeitig aus und schaut, wer unterstützen kann.
Ein Kind bekommt Unterhalt bis zum Ende der Ausbildung
Da ich im Monat nicht so viel Geld verdiene, dass ich zum Beispiel das Kind im Studium unterstützen könnte, arbeite ich hier mit projiziertem Vermögen. Das heisst, ich spare monatlich Geld in einem Bonussparplan und in ETFs. Das sind keine Empfehlungen, sondern mein Weg. 4 Jahre Studium mit 1000€ Unterhalt im Monat kosten mich 48.000€. Die muss man erstmal haben. Ich brauche dazu 25 Jahre und 100€ im Monat. Das läuft schon seit 10 Jahren, war eigentlich mal meine Weltreise, jetzt ist es das Studium meiner Tochter. Zusätzlich bespare ich noch ein weiteres Produkt, damit an ihrem 18. Geburtstag Führerschein und große Reise auch schon bezahlt sind.
Bitte nicht falsch verstehen, nur weil ich das bezahlen könnte, heisst das nicht, dass ich das auch unbedingt tun werde. Ich möchte kein verwöhntes Prinzesschen, das Geld nicht zu schätzen weiß, weil Mama alles bezahlt. Aber ich möchte die Möglichkeit haben.
Das Leben besteht aus Eventualitäten und kommt immer dazwischen, während man es ganz anders geplant hat. Ich wollte das Kind zu meinen Bedingungen bekommen und ihr all das finanzieren können. Und mir auch. Zum Beispiel war ich noch 4 zusätzliche Monate zu Hause nach dem Ende des Elterngeldes. Das waren 6000€, die ich sehr gerne dafür ausgegeben habe und die ich in meine finanzielle Vorbereitung auf das Kind mit einkalkuliert habe.
Die finanzielle Vorbereitung auf ein Kind beinhaltet auch die eigene Rente
Die Rente ist meines Erachtens nach der größte versteckte Kostenpunkt, ganz sicher aber der am meisten missachtete. Wie findet man heraus, wie die eigene Rente aussehen wird? Wer es ganz genau wissen möchte, der macht einen Termin bei der DRV und lässt es ausrechnen. Und macht gleich eine Kontenklärung.
Als erstes braucht ihr den aktuellen Rentenbescheid, da stehen die Rentenpunkte drauf, die ihr bis jetzt erwirtschaftet habt. Stand Nov 2019 muss man 37.873€ Brutto im Jahr verdienen, um einen Punkt zu bekommen. Wer mehr verdient, bekommt 2, wer drunter bleibt, bekommt einen halben.
Hinten auf dem Bescheid stehen deine Punkte, bei mir sind es 14,42 (Stand 2019).

Rente berechnen
1542€ Rente, wenn weiterhin so wie in den letzten 5 Jahren eingezahlt wird. Brutto. Klingt erstmal nicht so schlecht, oder? Aber: diese Rechnung stimmt natürlich nicht mehr, denn ich arbeite nun viel weniger, verdiene entsprechend weniger und bekomme nur noch einen halben Rentenpunkt. Ich werde mit 63 in Rente gehen können, da ich dann 42 Jahre lang in die Rentenkasse einbezahlt habe. Nur dann darf man vor 67 gehen. Allerdings habe ich ca. 15% Abzüge. Leisten kann ich mir das wahrscheinlich, mal sehen, ob ich das in 25 Jahren auch noch darf.
Reale Zahlen:
- 14,42 Punkte habe ich schon, da ich das Kind erst mit 35 bekommen habe und einzahle, seit ich 21 bin plus Abitur, Studium, Nebenjobs etc.
- weitere 23 Jahre Teilzeit ergeben 11,5 Punkte, ggf etwas mehr, wenn ich später wieder aufstocke.
- 3 Punkte bekomme ich für das Kind angerechnet
Ich gehe also mit knapp 29 Rentenpunkten in die Rente. Stand 2019 bekommt man pro Punkt 33€. Ergibt eine Nettorente von 954€ Brutto. Das sind nach aktueller Besteuerung 840€ Netto. Nicht Inflationsbereinigt. Mit einer Inflationsrate von 1,5% berechnet, sind 840€ in 25 Jahren noch 578€ wert. Für 42 Jahren angestellter Arbeit. Und wer auch nur ein bisschen die Nachrichten verfolgt, der weiß, dass sich das sicher nicht bessern wird.
Nochmal kurz mit mit einer anderen Frau durchrechnen, dieser Fall sollte heute eigentlich nicht mehr vorkommen, passiert aber immer noch oft genug, auch weil viel zu wenig Betreuungsplätze gibt:
- Diese Frau bekommt ihr Kind mit 25, hat davor vielleicht 5 Rentenpunkte erwirtschaftet, das ist schon großzügig veranschlagt.
- sie bekommt noch ein zweites Kind und für beide 6 Rentenpunkte. Nun ist sie insgesamt 15 Jahre zu Hause.
- von 40-60 arbeitet sie 20h die Woche für 1200€ Brutto, ergibt 10 Rentenpunkte. Danach kann sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
Das sind 21 Punkte x 33€=693€ Bruttorente=622€ Netto-Inflationsbereinigt=428€. Wenn es jetzt noch schlecht läuft und der Ehemann weg ist, was dann? Dann sieht es düster aus. Man kann sich natürlich auch mit einem Ehemann absprechen und die entstehende Rentenlücke mit einer privaten Vorsorge schließen, aber das machen die meisten leider eher nicht.
Dazu kann ich ein tolles Buch empfehlen: Rente ohne Roulette von Anette Weiß. Sie erklärt und berechnet leicht verständlich, wie man sich auf die eigene Rente und Altersvorsorge vorbereitet. I

So viel rente kostet dich deine Teilzeit
Zeit für das Kind kostet Geld
Du siehst also, die Rentenlücke, die entsteht, muss mitbedacht werden. Natürlich kannst du auch relativ schnell wieder Vollzeit arbeiten, auch das ist völlig ok. Allerdings gibt es auch genug Berufe, bei denen Vollzeit nicht automatisch bedeutet, dass man mehr als 38.000€ pro Monat bekommt. Auch das gilt es zu bedenken.
Ich persönlich wollte so viel Zeit wie möglich mit meinem Kleinkind haben. Die Kindheit ist so kurz und ich wollte sie voll genießen. Hätte ich es mir aussuchen können, ich wäre auch 3 Jahren voll zu Hause geblieben. Habe ich mir vor der Geburt so ausgemalt. Als ich dann nach 1,5 Jahren wieder arbeiten gegen musste, war es allerdings total ok. Meine Kleine macht das gut mit und mir tut es sehr gut, auch mal rauszukommen.
Überblick monatliche Ausgaben
Damit du einen vollständigen Überblick hast, mache ich mein Haushaltsbuch auf und zeige dir einen durchschnittlichen Monat.
Einkommen:
1500€ Gehalt
204€ Kindergeld
300€ Unterhalt
80€ Nebenjob
Summe: 2084€
Ausgaben:
Fixkosten habe ich folgende:
- Miete 633€
- Strom und Gas 127€
- Telefon und Internet 75€
- Versicherung 12€
- ETFs als Altersvorsorge 200€
- Privatrente 200€
- Studium des Kindes 140€
In der Summe sind das ungefähr 1440€, da bleibt mir also für zwei Personen noch genug übrig. Große Sprünge sind allerdings spontan nicht drin. Ich weiß aber auch, dass ich verhältnismäßig viel verdiene und für eine Großstadtwohnung wenig Miete zahle.
Seit meine Kleine auf der Welt ist, habe ich ausgegeben:
- 8904€ für Babysachen, da sind Bett, Kinderwagen, Klamotten, Bücher, Spielsachen, einfach alles mit drin,
- 1500€ für Windeln hat der Papa bezahlt
Nicht ausgegeben habe ich:
- Betreuungskosten, die sind von Bundesland zu Bundesland verschieden, können aber bis zu 300€ imMonat betragen.
Fazit: eine gute finanzielle Vorbereitung auf das Kind ist wichtig
Du siehst, ein Kind kostet Geld. Natürlich kann man an vielen Ecken sparen, das habe ich tatsächlich nicht gemacht, ich habe dafür jahrelang auf das Kind hingespart. Schau dir also genau an, was du verdienst, wieviel du gespart hast, wieviel du in Teilzeit verdienst. Hast du Wohneigentum und sparst dir Miete? Musst du vielleicht umziehen, weil deine Wohnung zu klein ist oder du in Richtung Oma ziehen möchtest? Kostet bei euch die Kita 200€ im Monat? Sprich mit Eltern, die um dich herum wohnen, um diese Details rauszufinden.
Und wenn du dich alleine vorbereitet und dir einen Überblick über deine Finanzen verschafft hast, dann kannst du in die gemeinsame finanzielle Vorbereitung mit dem Co-Vater gehen. Viele Infos dazu findest du in den folgenden Artikeln:
Zusammenfassung
- Kenne deine Ein-und Ausgaben, dabei hilft ein Haushaltsbuch
- Schätze dein Vermögen realistisch ein, hast du ein finanzielles Polster für alle Eventualitäten?
- Wenn du ein per Samenbankspende bekommen möchtest, fallen dafür vielleicht extreme Kosten an. Fressen die dein ganzes Vermögen auf?
- Welche Hilfe hast du? Familie? Musst du Betreuung bezahlen?
- Welche finanziellen Hilfen stehen dir zu? Bekommst du Unterhaltsvorschuss, falls der Vater nicht zahlt?
- Besprich mit einem Co-Vater alle finanziellen Details, zur Not vertraglich fixieren, wenn du auf den Unterhalt angewiesen bist.
- Kenne die Preise deiner Heimat: Kita, Tagesmutter, Kindergarten
Lass dir helfen
Wenn du dir unsicher bist, ob du es finanziell und mental stemmen kannst, dann lass dich unterstützen. Buche dir ein kostenloses Kennenlerngespräch. In einem Beratungsgespräch wir gehen gemeinsam deine Vorbereitung auf dein Familienmodell durch.
Checkliste
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Checkliste Co-Elternschaft
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Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel. Ich habe das Gefühl, dass sich viel zu wenige (werdende) Eltern damit auskennen und beschäftigen. Hier habe ich einen guten und verständlichen Überblick bekommen.
Liebe Grüße
Natalie
Liebe Natalie,
Danke für deine Zustimmung. So ausführlich muss ich ja nicht jeder machen, besonders als Paar stemmt man ja zu zweit. Aber es lohnt sich trotzdem für jeden zu wissen, was da auf ihn zukommt.
Liebe Grüße
Jennifer
Hallo, danke für deinen Artikel. Tatsächlich gehst du für mich aber etwas stark von Extremen aus. Wenn ich das Beispiel einer Mutter anführe, die 15 Jahre zu Hause bleibt, muss ich leider sagen: wer erwartet denn da eine auskömmliche Rente? Dafür hat man einfach mal eine lange Zeit nicht eingezahlt. Ich bin allerdings sehr dafür, als Frau auch entsprechend unabhängig zu sein. Wie sich dies allerdings mit Unterhaltszahlungen vereinbaren lässt, ist mir nicht klar.
Hallo Nadjeschda,
Danke für deinen Kommentar. Ich habe bewusst in Extremen geschrieben, um den Missstand besser zu verdeutlichen.
Es geht bei der Frau, die 15 Jahre daheim bleibt, gar nicht darum, ob jemand eine Rente erwartet, sondern darum, dass sich kaum eine Gedanken darum macht oder es bewusst verdrängt. Es ist zwar unbequem, aber unerlässlich, sich damit zu beschäftigen.
Mit Unterhalt meinst du meinen? Ich bekomme keinen Unterhalt in dem Sinne, sondern einen Ausgleich. Ich arbeite weniger, dafür versorge ich das Kind mehr. Dafür bekomme ich Geld, das in meine private Rente eingezahlt wird. Die laufenden Kosten für das Kind teilen wir.
Melde dich gerne, wenn du noch Fragen hast.
Liebe Grüße
Jennifer