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Die moderne Familienstruktur hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt, und Co-Elternschaft hat sich als eine alternative Form der Elternschaft mehr etabliert. Dieser Überblick über die Co-Elternschaft gibt einen kurzen Abriss und verweist auf weitere Informationen.
In einer Co-Elternschaft begleiten Eltern, die keine romantische Beziehung miteinander haben oder hatten, gemeinsame Kinder durchs Leben. Diese Form der Elternschaft erfordert Engagement, Kompromissbereitschaft und vor allem eine klare Kommunikation, kann aber auch eine sehr entspannte Art der Elternschaft sein, wenn beide Elternteile sich einzeln und gemeinsam intensiv vorbereitet haben.
Was ist Co-Elternschaft?
Co-Elternschaft ist ein Modell, in dem Elternschaft losgelöst von romantischen Beziehungen existiert. Dieses Modell kann in verschiedenen Lebenssituationen auftreten – sei es nach einer Trennung, Scheidung oder eben bei der bewussten Entscheidung, ohne eine romantische Beziehung gemeinsam Kinder zu haben. In diesem Artikel geht es ausschließlich um die geplante Elternschaft zwischen zwei oder mehr Personen, nicht um getrennte Paare.
Definition Co-Elternschaft
“Zwei oder mehr Menschen (egal welchen Geschlechts) entscheiden sich, zusammen eine Familie zu gründen – im Sinne von: gemeinsam Kinder zu haben. Dabei leben die Eltern aber nicht in einer gemeinsamen Paarbeziehung und sind einander nicht in höchstpersönlicher Liebe verbunden.”
Wimbauer, C., Co-Parenting und die Zukunft der Liebe, transcript Verlag, 2021, Seite 24
Aufbau einer erfolgreichen Co-Elternschaft
Vorbereitung
Eine Co-Elternschaft sollte unbedingt gründlich vorbereitet werden. Ein besonderer Fokus liegt nicht nur auf der Vereinbarung (die essentiell ist), sondern auch auf dem ausführlichen Kennenlernen. Besonders, wenn die Elternteile sich im Internet auf Seite wie familyship kennengelernt haben, darf die Kennenlernzeit gerne je nach Umständen ungefähr ein Jahr sein. Detaillierte Informationen zur Co-Elternschaft findest du hier:
Kommunikation
Eine offene und ehrliche Kommunikation bildet das Fundament einer erfolgreichen Co-Elternschaft. Regelmäßige Gespräche über Kindererziehung, finanzielle Verantwortlichkeiten und wichtige Entscheidungen sind unerlässlich. Klare, respektvolle und effektive Kommunikation minimiert Konflikte. Anders als in einer romantischen Beziehung fällt in einer Co-Elternschaft die emotionale Ebene weg, was den Umgang mit Konflikten einfacher machen kann. Durch die intensive Vorbereitung sind viele Situationen, die Potential für einen Streit haben, schon vorher besprochen.
Klare Rollen und Verantwortlichkeiten
In der Vorbereitung werden klare Rollen und Verantwortlichkeiten für beide Co-Elternteile verteilt. Dies beinhaltet Entscheidungen zur Erziehung, medizinische Belange, schulische Angelegenheiten sowie Freizeitaktivitäten. Eine klare Aufteilung der Verantwortlichkeiten vermeidet Missverständnisse und fördert die Effizienz.
Wenn du alle zu besprechenden Themen kennenlernen möchtest, dann kannst du dir mit meiner Checkliste Co-Elternschaft einen ersten Überblick verschaffen:

Checkliste Co-Elternschaft
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Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
Obwohl klare Absprachen getroffen werden, ist Flexibilität von großer Bedeutung. Das Leben ist dynamisch und Veränderungen sind unvermeidlich. Eine offene Haltung und die Bereitschaft, den Co-Elternschaftsplan anzupassen, sind entscheidend, um neuen Umständen gerecht zu werden.
Wohlbefinden des Kindes im Mittelpunkt
Eine der Grundvoraussetzungen für eine Co-Elternschaft ist die Kindzentrierung. Das Wohl des Kindes sollte immer an erster Stelle stehen. Alle Entscheidungen sollten im besten Interesse des Kindes getroffen werden, auch wenn die Eltern unterschiedliche Meinungen haben.
Konfliktlösung und Unterstützung
Es ist sehr hilfreich, effektive Strategien zur Konfliktlösung zu entwickeln. Empathie und Lösungsorientierung bei der Bewältigung von Meinungsverschiedenheiten ist entscheidend. Sollte ein Streit doch mal eskalieren, kann ein/e Mediatorin oder ein/e Beraterin helfen, Konflikte zu lösen und eine gesunde Co-Elternschaft aufrechtzuerhalten. Misslingt dies, landen Co-Elternschaften genauso wie jede andere Familie auch vor einem Familiengericht.

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Vernetzung mit anderen Co-Eltern
Es ist ein Zeichen von Stärke, nach Hilfe zu suchen. Es gibt viele Ressourcen wie Bücher und Online-Communities, die speziell auf die Bedürfnisse von Co-Eltern zugeschnitten sind. Diese können eine wertvolle Unterstützung bieten, um Herausforderungen zu bewältigen. Komm gerne in meine Vernetzungsgruppen, auch wenn du noch am Anfang deines Weges bist. Dort findest du Rat und Erfahrungen von Personen, die bereits dieses Familienmodell leben.
Fazit
Eine erfolgreiche Co-Elternschaft erfordert Engagement, Anpassungsfähigkeit und vor allem eine klare Kommunikation. Mit einer intensiven Vorbereitung kann eine Co-Elternschaft eine entspannte und erfolgreiche Familienform sein, bei der die Eltern sich auf freundschaftlicher Ebene treffen.
Der größte Vorteil einer Co-Elternschaft ist das große Spektrum der Betreuung und damit die Möglichkeit, dass auch Personen eine Elternschaft eingehen können, die sonst keine Chance auf eine Elternschaft haben. Die häufigsten Aufteilungen sind ein 50/50 Modell oder eine 80/20 Aufteilung, bei der das Kind hauptsächlich bei der Mutter wohnt. Solange die Aufteilung für beide Elternteile in Ordnung ist und das Wohl des Kindes besonders berücksichtigt wurde, ist fast alles möglich.
Ich hoffe, dieser kurze Überblick über die Co-Elternelternschaft hat dir weitergeholfen. Wenn du regelmäßige Informationen zu Co-Elternschaft haben möchtest und als Dankeschön für deine Anmeldung die Checkliste für Co-Eltern kostenlos erhalten möchtest, dann melde dich bei meinem Newsletter an. Ich freue mich auf dich!

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