Samenspende, Spender und Sperma

Wenn du schwanger werden möchtest, ist die Auseinandersetzung mit Sperma unerlässlich. Wo bekomme ich den Samen her? Wie funktioniert das mit einer Samenbank oder einem Privatspender? Was muss ich bei der Auswahl eines Spenders beachten? Welche Gefahren lauern in den Foren? Welche Intention haben die Männer, die spenden? Hier findest du nicht nur die Meinungen von zwei Spendern, sondern auch Erfahrungsberichte von Frauen, die fast auf einen Massenspender hereingefallen sind.

Samenspender ist kein Co-Vater

Ein Samenspender ist kein Co-Vater

Wenn du gerade dabei bist, alleine ohne Partner*in ein Kind zu bekommen, dann wirst du erstmal erschlagen von den ganzen neuen Begriffen. Und den möglichen Familienformen. Co-Elternschaft, Solomama, mit privater Samenspende oder von der Samenbank, es gibt mittlerweile viele alternative Familienformen. Solltest du dich für die Co-Elternschaft entscheiden, dann gilt: ein Samenspender ist kein Co-Vater.

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Samenspender und Co-Vater, planningmathilda

Samenspender und Co-Vater. Interview mit Mihai B.

Mihai B. ist Samenspender und biete sich auch als Co-Vater an. Wie funktioniert das? Welche Motive treiben einen Mann an, immer mehr Kinder zu zeugen? Und wie stellt er sich eine Co-Elternschaft vor?

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Privater Samenspender, planningmathilda

Privater Samenspender

Luisa ist 36 und kommt aus Berlin. Ihr Weg zum Wunschkind zeigt besonders gut die Vielfalt, die die neuen alternativen Familienmodelle bieten. Denn Luisa hat eine Form gewählt, die irgendwo mitten drin ist auf der Skala von Solomama zu Co-Mama: der Vater ihrer Tochter ist ein privater Samenspender. Sie haben losen Kontakt, das Kind kennt den Mann als seinen Vater, aber im täglichen Leben spielt er keine Rolle. Co-Elternschaft extra light, könnte man sagen. Oder Solomama mit bekanntem Spender? Die Definition ist nicht einfach, bleibt aber am Ende der Mama selber überlassen. Auf jeden Fall ist Luisa Teil von uns Solomüttern und ich freue mich, dass sie ihre Geschichte erzählt.

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Ein zweites Kind durch Samenspende, planningmathilda

Ein zweites Kind durch Samenspende

Ich war mittlerweile 36 und bekam innerlich ziemlichen Stress, weil die Chancen für ein zweites Kind nun echt zu schwinden schienen. Mir kamen so Fragen in den Sinn: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, nochmal jemanden kennenzulernen, mit dem es besser klappt als beim letzten Mal und der noch ein Kind möchte? Was ist, wenn mich es wieder so läuft wie bei der Großen? All diese Dinge machten mir mächtig Bauchweh und setzten mich ordentlich unter Druck. Bald nach der Trennung meldete ich mich bei unterschiedlichen Singlebörsen an auf der Suche nach einem neuen Partner/ einem potenziellen Vater für mein zweites Kind. Aber ich bemerkte schnell diese inneren Widerstände. Ich wollte eigentlich keinen neuen Partner. Eigentlich war ich nur vom Kinderwunsch getrieben!

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Erfahrung mit einem Massenspender, planningmathilda

Erfahrung mit einem Massenspender

Massenspender schreiben oft alle neuen Profile an, auf den Plattformen kann eingesehen werden, wer sich neu registriert hat. Da sie meist eher plump ihr Sperma anbieten, oft in Kombination damit, dass sie nur natürlich spenden, also auf Sex bestehen, sortieren sich viele gleich selber aus. Einige haben aber verstanden, wie sie vorgehen müssen, um eine Frau geschickt so zu manipulieren, dass ihre Motive nicht direkt auffallen. Dass Isa ganz neu auf dem Gebiet der alternativen Familienkonzepte unterwegs ist, ist nur Teil des Problems. Auf einen der Massenspender hereinzufallen, ist tatsächlich ganz einfach. Diese Männer kennen sich aus mit der Verzweiflung, die oft mit dem Kinderwunsch einhergeht. Und benutzen sie.

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Auswahldes Samenspenders, SellmerDiers, planningmathilda

Die Auswahl des Samenspenders – Solomama Teil drei

Manche Solomamas nehmen einen Mann, der ihnen selber ähnlich sieht, damit das Kind hoffentlich ihnen selber ähnlich wird. Andere nehmen einen Spender mit gegensätzlichen äußeren Merkmalen, um genetische Variation zu haben. Die Genetik spielt allerdings ihr eigenes Spiel. Ich kenne eine Solomama, deren Kind ist ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Wahnsinn! Mein Kind zum Beispiel sieht aus wie der Vater, zumindest als Baby und Kleinkind. Sie kam raus und es war klar, hier wird niemals ein Vaterschaftstest benötigt werden. Jetzt mit 4 wird sie mir immer ähnlicher. Gene sind unberechenbar!

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Sperma

Was musst du über Sperma wissen? Gerade bei einer privaten Samenspende oder einer Co-Elternschaft ist es gut, wenn du weißt, wie lange Sperma außerhalb des Körpers überlebt, wie es gerne behandelt werden möchte und wie groß dein Zeitfenster ist. Hier kommen sicher über die Zeit noch einige nützliche informationen dazu.

Gefrorenes Sperma, planningmathilda

Gefrorenes Sperma oder frisches? Was ist besser?

Der Klassiker unter den häufigsten Fragen, die sich und mir zukünftige Solomamas stellen. Oder auch Paare, die einen Samenspender nutzen müssen. Generell scheint das ein heißes Thema zu sein, gefrorenes Sperma. Das Misstrauen entscheidet bei vielen auch über Samen von der Samenbank oder Privatspender. Doch daran sollte sich die Entscheidung nicht festmachen. Pauschal kann nämlich gar nicht gesagt werden, ob gefrorenes Sperma schlechter ist, es kommt alles auf den Mann und seine persönliche Spermienqualität an. Daher sollte das kein Grund sein, sich gegen eine Samenbank und die von ihr garantierte Sicherheit zu entscheiden.

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Wie lange überlebt Sperma, Bechermethode, planningmathilda

Wie lange überlebt Sperma?

Wenn du schwanger werden möchtest, dann musst du dich früher oder später mit Sperma auseinander setzen. In einer klassischen Konstellation eher theoretisch, denn das Sperma kommt beim Sex quasi vom Produzent zum Endverbraucher, ohne, dass die Lieferkette sichtbar ist. Ganz anders ist es, wenn du per Samenspende schwanger werden willst, sei es in einer Co-Elternschaft oder als Solomama mit Privatspender oder mit Sperma von der Samenbank. Denn hier bist du für die Lieferkette verantwortlich und musst dich um die Samenzellen schon kümmern, bevor sie ein Baby fabriziert haben.

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Cryos Samenbank – mein Erfahrungsbericht

Ich fühlte mich so unsicher und so geht es sicher ganz vielen Frauen. Als sich die Erkenntnis einstellte, dass es im Moment nicht klappt mit der klassischen Konstellation, kamen bei mir Gefühle wie Panik, Schock, Unsicherheit, Verzweiflung und Angst auf. Entweder alle auf einmal, dann wieder nur eins, abgewechselt mit der winzigen Hoffnung, dass es doch noch klappen kann, der Prinz bald kommt, das Pony nur einen Platten hatte. Alles in allem keine besonders schöne oder mental stabile Zeit für mich. Nach der oben beschriebenen Erfahrung mit einer Samenbank Website habe ich 2 Tage lang geweint. Ich war so krass überfordert. Diesen Eindruck will ich jetzt zusammen mit der Cryos Samenbank revidieren.

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Bei einer privaten Samenspende, die nicht in einer Co-Elternschaft enden soll, bitte ich dich, unbedingt zu bedenken, dass es viele Risiken geben kann. Die rechtlichen Konsequenzen solltest du unbedingt mit einem Anwalt oder Notar besprechen, auf jeden Fall gemeinsam mit dem Spender. Nur so kannst du dich vor eventuellen Unterhaltszahlungen oder sonstigen unerwünschten Konsequenzen schützen. Mach dir auch unbedingt Gedanken darüber, welche Art von Kontakt dein Kind mit dem Spender haben soll. Am besten haltet ihr auch das alles schriftlich fest. Auch gesundheitliche Risiken solltest du unbedingt minimieren. Informiere dich am besten bei deiner/deinem Frauenärzt*in, welche Krankheiten der Spender testen lassen sollte. Ein Gesundheitszeugnis sollte unbedingt aktuell gemacht werden. Nur ein aktueller HIV Test reicht nicht aus, zumindest nicht bei einem Spender, den du nicht intensiv kennengelernt hastDeine Sicherheit sollte immer vor gehen, auch wenn der Wunsch nach einem Kind unfassbar groß ist.