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Erfahrungsberichte

Regenbogenfamilie Pflegekind

Regenbogenfamilie mit Pflegekindern

Welche Wege zum Wunschkind gibt es für schwule Paare? Mittlerweile immer mehr: Co-Elternschaft, Leihmutterschaft, Adoption oder eine Pflegefamilie werden. Patrick hat schon länger Kinder, bei ihm und seinem Ehemann war es damals noch nicht so einfach. Im Interview erzählt er von seiner Regenbogenfamilie mit Pflegekindern.

Unvorbereitet in eine Co-Elternschaft

Unvorbereitet in eine Co-Elternschaft gehen

Dieser Erfahrungsbericht ist etwas Besonderes, denn hier erzählt ein Mann, ein Co-Vater, über seinen Weg zum Wunschkind. Mit der Mutter habe ich nicht gesprochen, es gibt hier also die rein männliche Perspektive. Manuel ist mittlerweile fast 50, sein Sohn schon 10 Jahre alt. Ein Pionier der Co-Elternschaft quasi. Er ist noch sehr viel mehr als ich unvorbereitet eine Co-Elternschaft hineingestolpert, die beiden Elternteile haben sich sehr wenig Gedanken über Details, Alltag, Finanzen und Betreuung gemacht. Er hat also einige Erfahrung auch mit den nicht ganz einfachen Seiten einer Co-Elternschaft und wird uns über die Probleme am Anfang berichten und wie die beiden es hinbekommen haben, mittlerweile eine tolle Freundschaft und Elternschaft zu leben.

Solomama werden

Solomama werden – das Schwangerwerden funktioniert nicht

Bei ihrem ersten Kind wurde sie trotz Pille aus Versehen schwanger, musste sich also gar keine Gedanken machen, wie sowas genau geht. Jetzt ist sie Anfang 30, in den besten Jahren. Und dachte, dass es sicher schnell geht. Die Parameter stimmen alle, Alter noch jung genug, sie hat bereits ein Kind, regelmäßiger Zyklus, alles passt. Warum das Schwangerwerden trotzdem nicht funktioniert? Weil all diese Punkte zwar wichtig sind, aber eine Schwangerschaft eben nicht garantieren. Auch damit muss sich eine Frau auseinander setzen. Dass es eben nicht direkt funktioniert und das auch ausgehalten werden muss.

privater Samenspender

Privater Samenspender

Luisa ist 36 und kommt aus Berlin. Ihr Weg zum Wunschkind zeigt besonders gut die Vielfalt, die die neuen alternativen Familienmodelle bieten. Denn Luisa hat eine Form gewählt, die irgendwo mitten drin ist auf der Skala von Solomama zu Co-Mama: der Vater ihrer Tochter ist ein privater Samenspender. Sie haben losen Kontakt, das Kind kennt den Mann als seinen Vater, aber im täglichen Leben spielt er keine Rolle. Co-Elternschaft extra light, könnte man sagen. Oder Solomama mit bekanntem Spender? Die Definition ist nicht einfach, bleibt aber am Ende der Mama selber überlassen. Auf jeden Fall ist Luisa Teil von uns Solomüttern und ich freue mich, dass sie ihre Geschichte erzählt.

Den Wunsch nach einem leiblichen Kind loslassen – Teil 3 einer Kinderwunsch Geschichte

Jetzt folgte die Warterei auf den ersten Termin für das Anerkennungsverfahren. Diese Zeit war für mich nicht immer leicht. Ich hing ja wieder in der Warteschleife. Arbeitete immer noch daran, den Wunsch nach einem leiblichen Kind loszulassen. Und dann noch die Schwangerschaftsverkündung einer meiner besten Freundinnen. Bäm! Damit hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet. Hätte mein positiver Schwangerschaftstest vom dritten Versuch gehalten, wären wir gleich weit gewesen. Glücklicherweise ahnte meine Freundin, wie mir mit dieser Verkündung zu Mute sein würde. Zum einen freute ich mich total für sie, zum anderen hat es mich unheimlich traurig und auch neidisch gemacht. In diesem Moment wünschte ich mir für alle meine Freundinnen eine vorzeitige Menopause.

Solomama werden – ein negativer Schwangerschaftstest

Nach dem ganzen hibbeln und fiebern ist die Enttäuschung natürlich groß. Ist sie wohl bei jeder Frau, die ein negativer Schwangerschaftstest mit der Realität konfrontiert. Schlimm ist es immer, wenn sich der Kinderwunsch nicht erfüllt, wenn die Heiminsemination aber mit Spendersperma von der Samenbank vorgenommen wurde, sind auch die Kosten ein Faktor. Denn jeder weitere Versuch kostet richtig viel Geld. Das erhöht natürlich auch den mentalen Druck. Wenn du genau weißt, ok, ein Versuch geht noch, aber dann muss ich erst mal sparen und ein weiteres Jahr warten, das kann extrem belastend sein.

Die Auswahl des Samenspenders – Solomama Teil drei

Manche Solomamas nehmen einen Mann, der ihnen selber ähnlich sieht, damit das Kind hoffentlich ihnen selber ähnlich wird. Andere nehmen einen Spender mit gegensätzlichen äußeren Merkmalen, um genetische Variation zu haben. Die Genetik spielt allerdings ihr eigenes Spiel. Ich kenne eine Solomama, deren Kind ist ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Wahnsinn! Mein Kind zum Beispiel sieht aus wie der Vater, zumindest als Baby und Kleinkind. Sie kam raus und es war klar, hier wird niemals ein Vaterschaftstest benötigt werden. Jetzt mit 4 wird sie mir immer ähnlicher. Gene sind unberechenbar!

Die Insemination – Solomama werden Teil zwei

Annabelle ist extrem aufgeregt. Verständlich, sie ist dabei, einen wirklich großen Schritt zu tun. Nicht nur erfüllt sie sich einen Lebenstraum, sie ändert heute vielleicht ihr komplettes Leben. Aktiv. Nachdem sie sich so viele Jahre darüber Gedanken gemacht hat. Ein Kind ohne Mann zu bekommen ist immer ein großer Schritt, besonders, wenn es das zweite Kind per Samenspende kommt. Den Kinderwunsch aufgeben, das war für sie keine Option. Ja, Annabelle ist aufgeregt, aber unsicher fühlt sie sich nicht. Sie ist sich sicher, dass das ihr Weg zum Wunschkind ist. Verfolge ihren Weg live hier auf dem Blog.

Solomama werden – sei live dabei

Annabelle ist alleinerziehend. Ihre Tochter Finja ist ihr ganzes Glück. Zu zweit meistern sie ihr Leben, reisen viel, erleben viel. Einen Partner vermisst Annabelle nicht. Gelegentlich lernt sie Männer kennen, doch die stören sie eher, als dass sie Lust hat, sie wirklich in ihr Leben zu lassen. Was Annabelle allerdings zunehmend vermisst, ist ein zweites Kind. Das hat sie sich immer gewünscht. Doch welchen Weg soll sie gehen?

Künstliche Befruchtung- Teil 2 einer Kinderwunsch Geschichte

Komisch wurde es dann, als ich am Tag des Transfers ewig auf den Rückruf warten musste, zu welcher Uhrzeit ich in der Klinik erscheinen solle. Als dieser dann endlich kam, konnte mir meine Ärztin nur mitteilen, dass es leider keine künstliche Befruchtung geben würde. Von meinen sechs Eizellen hatten sich drei befruchten lassen, aber keine hat es bis Tag 5 geschafft. Das war ein absoluter Schock.

Zweites Kind durch Samenspende

Ein zweites Kind durch Samenspende

Ich war mittlerweile 36 und bekam innerlich ziemlichen Stress, weil die Chancen für ein zweites Kind nun echt zu schwinden schienen. Mir kamen so Fragen in den Sinn: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, nochmal jemanden kennenzulernen, mit dem es besser klappt als beim letzten Mal und der noch ein Kind möchte? Was ist, wenn mich es wieder so läuft wie bei der Großen? All diese Dinge machten mir mächtig Bauchweh und setzten mich ordentlich unter Druck. Bald nach der Trennung meldete ich mich bei unterschiedlichen Singlebörsen an auf der Suche nach einem neuen Partner/ einem potenziellen Vater für mein zweites Kind. Aber ich bemerkte schnell diese inneren Widerstände. Ich wollte eigentlich keinen neuen Partner. Eigentlich war ich nur vom Kinderwunsch getrieben!

Leihmutterschaft

Leihmutterschaft – alleine Vater werden

Wie man als Frau alleine ein Kind bekommt, das wissen wir alle. Aber als Mann? Da fehlt einem doch etwas entscheidendes. Ich habe also erstmal dumm geschaut und es nicht begriffen. „Wie?“ frage ich ihn. „Mit einer Eizellenspende und einer Leihmutter“ sagt er.

Der kleine Regenbogenkäfer, ein Kind mit Co-Eltern

Seit ich denken kann war mir klar, eines Tages möchte ich Kinder! Als mir mit 18 Jahren bewusst wurde, dass ich mein Leben lieber mit einer Frau an meiner Seite verbringen möchte, als mit einem Mann, habe ich schon damals Kliniken in Dänemark gegoogelt, die mir meinen Wunsch eines Tages erfüllen könnten. Ich hatte Glück. In meiner ersten, fast sieben Jahre andauernden Beziehung, durfte ich zwei wundervolle Kinder mit groß ziehen. Ich selbst fühlte mich aber noch zu jung für ein Eigenes und verschob diesen Wunsch auf später.

Wenn aus Mitbewohnern Co-Eltern werden

Eines Abends kam die Frage auf ‘Wieso muss man sich immer lieben und in einer romantischen Beziehung sein, um Kinder miteinander zu bekommen?’. Alles ganz ohne Hintergedanken und eher als Diskussionsthema gestartet. Mein Mitbewohner und ich begannen rumzuspinnen, Ansichten wurden hinterfragt und die Gedankenspiele begannen. Bis tief in die Nacht habe ich mich damals informiert über das Thema, vor allem, was es für Methoden gibt abseits von Sex und künstlicher Befruchtung.