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meine persönliche Geschichte

Säugling ist ein Fulltime Job

Ein Säugling ist ein Fulltimejob

Ich liege im Bett. Wie jeden Tag. Stundenlang. Aber nicht zum schlafen, also auch. Das sind dann weitere 12 Stunden, die ich im Bett verbringe und um die bin ich wirklich wirklich froh. Gerade kann mein Job im Bett aber eher als Babymatratze beschrieben werden. Der Säugling mit seinen 3 Monaten hängt nuckelnd an der Brust, den ganzen Tag

Stillen ist nicht einfach

Mein Baby war zu schwach zum saugen

Stillen ist natürlich, ganz einfach, ergibt sich. Jaja, my ass. Das stimmt alles, wenn man den Trick raus hat. Bis dahin müssen beide das Stillen üben. Hilfe wäre da auch nicht schlecht, dazu später mehr. Ich wollte unbedingt stillen. Gut geklappt hat es erstmal nicht. Einfach war es auch nicht.

Erste Monate Co-Elternschaft

So lief unsere Co-Elternschaft in den ersten Monaten

Ich glaube, es wird mal Zeit für eine kleine Bilanz unseres Experimentes Co-Elternschaft. Ich erzähle als mal wie das so läuft mit Papa im Alltag. Realität checken und mit den Vorstellungen abgleichen. Danke für die Anregung. Ich hab ja eher spärlich geschrieben, einfach weil ich durch die Kleine noch weniger Zeit habe. Nein, eigentlich, weil ich jede Minute mit der Kleinen genieße und mir die Zeit einfach nicht genommen habe.

Wochenbett

Wochenbett in einer Co-Elternschaft

Die ersten 3 Wochen war meine Mutter bei mir und hat mich perfekt umsorgt-danke Mama, du bist die Beste! Unterstützt vom Papa, der ganz verliebt ist in seine Prinzessin und jeden Tag zu Besuch kommt. Und schon fast Profi im Windelwechseln ist, zumindest aber im Windeln kaufen 😉 Viel kann er mit der Kleinen ja leider noch nicht unternehmen, aber im Arm halten und anhimmeln reicht ihm im Moment auch. Ich bin da überraschend großzügig und kann sie gut abgeben. Hätte ich auch nicht gedacht, keiner eigentlich.

Having Mathilda-Geplanter Kaiserschnitt

Klar, eine schöne selbstbestimmte Geburt hätte ich schon gerne versucht, aber wirklich kein Arzt im Krankenhaus hat mir da Chancen ausgerechnet. Die Kleine liegt immer an der gleiche Stelle, schon seit der 12. Woche, da muss irgendetwas los sein. Kann man nur von außen nicht sehen. Eine äußere Wendung wurde mir auch verwehrt, wegen der Lage und weil das Baby so klein ist. Die endet im Zweifel nämlich auch im Kaiserschnitt.

Vaterschaftsanerkennung

Die Vaterschaftsanerkennung

Dienstag 08:00-12:00 und Donnerstag 14:00-18:00. Das sind die Zeiten zu denen man in meinem Bezirk Vater werden kann. Auf dem Papier. (Trotz unfassbar hoher Geburtenraten wird es im Kreißsaal hoffentlich wenigstens ein bisschen flexibler) Eine Vaterschaftsanerkennung macht man beim zuständigen Jugendamt oder gegen ca. 80€ Gebühr beim Notar.

Warten aufs Baby

Warten aufs Baby

Ein bisschen was zu tun gibt es aber doch noch. Wer hätte zum Beispiel jemals gedacht, dass ein sehr kleiner, irgendwie doch nur theoretisch existierender Mensch so viel Papierkram generiert? Sie hat schon einen eigenen Ordner, voll mit Anträgen für alles mögliche. Elterngeld, Elternzeit, Kindergeld, Steuerklasse, Mutterschaftsgeld. Ein Dschungel der Bürokratie. Am besten, man lässt sich beraten und helfen beim Ausfüllen der Anträge. Oder recherchiert selber.

Es wird ein Mädchen

Es wird ein Mädchen!

Es wird ein Mädchen! Es hat tatsächlich geklappt mit meinem Mädchen, ich kann es gar nicht fassen. In der 17. Woche war meine Geduld am Ende und zum Glück ein neuer Termin bei meiner Frauenärztin. Damit sie besonders motiviert ist, sich Mühe zu geben und so ein Outing zu erzwingen, habe ich den Papa mitgeschleppt.

12 Wochen warten

Warum ich sofort von der Schwangerschaft erzähle

Wie behält man denn die besten Neuigkeiten des Jahrhunderts für sich? Ich persönlich kann ja überhaupt nicht lügen, mag es auch nicht und eigentlich will ich es auch der ganzen Welt von der Schwangerschaft erzählen. Mache ich auch. Und zwar sofort! 12 Wochen warten, das halte ich ja niemals durch.

Erster Ultraschall

Der Ultraschall

Nach 2 Wochen ist es aber endlich soweit, der erste Ultraschall war wirklich wunderbar, das Warten hat sich gelohnt, man erkennt ein Gummibärchen mit schlagendem Herz und ich war sehr gerührt. Der Co-Papa ist fast ausgeflippt vor Freude über die Bilder und die Bestätigung einer intakten Schwangerschaft. Erkannt hat er aber sicher auch nichts 😉 Dabei sein durfte er beim ersten Ultraschall allerdings nicht, da noch vaginal geschallt wird und ich das als eher unwürdig empfinden würde, dazu Gäste einzuladen.

Schwanger nach der ersten Heiminsemination

Und jetzt sitze ich in Seattle im Hotelzimmer mit offenem Mund und Tränen in den Augen vor meinem positiven Schwangerschaftstest. Es hat tatsächlich geklappt! Beim ersten richtigen Versuch. Dabei hatte sich diesen Monat mein Eisprung um 4 Tage nach vorne verschoben, was meine minutiösen Pläne komplett über den Haufen geworfen hat. Geklappt hat es anscheinend aber trotzdem.

Erstes Treffen mit Co-Vater

Das erste Treffen mit dem Co-Vater

in paar Sachen habe ich mir natürlich doch vorher überlegt. Ziemlich viel sogar, vom Hundertsten ins Tausende. Ich mache mir ja auch schon etwas länger Gedanken zu diesem Thema. Was für mich nicht verhandelbar ist: Nachname, Vorname, erstes Jahr hauptsächlich bei mir, ich möchte gerne stillen solange das Baby das möchte. Gerne geteiltes Sorgerecht. Unterhalt als Kompensation für meine Rente. Über alles andere kann man reden.

Erster Kontakt mit Co-Elternschaft

Erster Kontakt mit Co-Parenting

Ich habe mich sofort an die Recherche gemacht. Es gibt diverse Websites, eine einfache Google Suche lässt einen alles finden, was man niemals wissen wollte. Meine beste Freundin und ich haben Tränen gelacht. Manche Anzeigen sind aber auch wirklich kaum zu glauben. Um niemanden in Verlegenheit zu bringen, ist folgende frei erfunden, aber Realitätsnah, inklusive Rechtschreibfehler.

Co-Vater gefunden

Wie ich meinen Co-Papa gefunden habe

Was ich also brauche, ist ein Papa. Einen, der Lust darauf hat, sich um sein Kind zu kümmern. Der Kinder gerne mag. Der mit mir zusammen einen wunderbaren kleinen Menschen großziehen möchte. Jemanden, der Kinder nicht als Last oder Einschränkung sieht sondern als Bereicherung. Der Spaß am Windelwechseln hat.

Vorbereitung auf eine Schwangerschaft

Vorbereitung auf eine Schwangerschaft

Muss man ja kaum sagen, aber Zigaretten, Alkohol und Koffein sind nicht fruchtbarkeitsfördernd. Als Minigelegenheitsraucher fiel mir das nicht schwer, Alkohol lasse ich sofort weg, wenn es ans Eingemachte geht und wenn mir jemand meinen Kaffee wegnehmen will, beisse ich ihn in die Hand. Alles hat Grenzen!

Gedanken zum Wunsckind, Glühbirne mit Ideen drin, daneben eine Frau

Gedanken zum Wunschkind

Was für ein einschneidendes Erlebnis es ist, ein Kind zu bekommen, weiss jeder irgendwie. Was man da alles bedenken muss. Will ich wirklich nie wieder ausschlafen? Oder durchschlafen? Möchte man wirklich ein Honigmelonengroßes Köpfchen durch seine Vagina pressen? Wer nimmt das Kind denn, wenn ich zum Yoga gehe? Kitaplätze sind wirklich schwer zu bekommen in Berlin, geschweige denn ein Schulplatz. Was das alles kostet. Wie kann ich das jemals alleine schaffen?

Sperma kaufen

Sperma

Dänemark oder Belgien zum Beispiel sind da viel fortschrittlicher und auf Inseminationstouristinnen bestens vorbereitet. Man kann sich sogar sein Sperma nach Hause schicken lassen, in praktischen Röhrchen zur Heiminsemination. Was erstmal schön einfach und billig klingt (Sperma schon für 219€), wird relativ schnell eine komplizierte und teure Angelegenheit.

Kind aus einer Samenspende

Kind aus Samenspende

Ich habe schon immer meine Gedanken in die Welt getragen und so habe ich es auch gemacht, als ich anfing, mich mit dem Thema Kind ohne Mann zu beschäftigen. Meine erste Idee war ein Spenderkind mit gekauftem Sperma. Durch Zufall lernte ich mitten in der Recherche dazu eine Kollegin kennen, die mir das Konzept der Co-Elternschaft näherbrachte, für die ich mich dann auch entscheiden habe.

Warum wünsche ich mir ein Kind?

Die Motivation hinter dem Kinderwunsch

Wenn man einen so großen Schritt in Richtung Kind machen möchte, bedarf das Planung. Nicht nur Sperma muss organisiert werden, auch ein Businessplan ist hier sicherlich hilfreich. Die ganze Sache ist ja ein ‚Babyprojekt‘, also ist es nur folgerichtig, es so anzugehen.

Erste Schritte Richtung Wunschkind

Erste Schritte Richtung Wunschkind

Der Plan steht und ich habe erstmal tagelang Angst vor meiner eigenen Courage. Bin ich wahnsinnig, auch nur daran zu denken, so ein Projekt zu starten? Alleine ein Kind bekommen? Schafft man das überhaupt? Die Arbeit, die Verantwortung, der Schlafmangel. Freiwillig alleinerziehend quasi. Besser gesagt getrennt erziehend. Eine ganz schön große Entscheidung.